Betreff: Verwaltungsvorladungen an Kinderkrankenhäuser
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Betreff: Verwaltungsvorladungen an Kinderkrankenhäuser
Elf Familien haben Antrag auf eine Sammelklage um zu verhindern, dass das US-Justizministerium (DOJ) umfassenden Zugriff auf private, geschützte Gesundheitsdaten von Transgender-Jugendlichen aus Krankenhäusern im ganzen Land erhält.
Die Klageerhebung erfolgt als Reaktion auf die zunehmenden Bemühungen des Justizministeriums, Krankenhäuser und Leistungserbringer zur Herausgabe privater medizinischer Patientenakten, einschließlich personenbezogener Daten, zu zwingen, obwohl Bundesgerichte der Regierung den Zugang zu diesen Informationen von mehreren Krankenhäusern untersagen.
Das US-Justizministerium hat mindestens 20 im Wesentlichen identische Vorladungen an Krankenhäuser im ganzen Land erlassen, in denen die Herausgabe umfangreicher, geschützter medizinischer Daten von Minderjährigen unter 18 Jahren gefordert wird, die im Rahmen ihrer Transgender-Behandlung medizinische Leistungen erhalten haben. Die Vorladungen verlangen eine Vielzahl sensibler Informationen, darunter Geburtsdaten, Sozialversicherungsnummern und Wohnadressen der Patienten. Gerichte haben diese Forderungen verurteilt und erklärt, sie entbehrten jeglichen legitimen Ermittlungszwecks und stellten eine unrechtmäßige Übergriffigkeit, Einschüchterung und Belästigung der Patienten dar.
Trotzdem hat das US-Justizministerium seine Bemühungen um den Zugriff auf geschützte Patientendaten massiv verstärkt. Ende letzter Woche reichte das Ministerium beim Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Texas einen Antrag auf Durchsetzung einer Vorladung gegen das Rhode Island Hospital ein. Diesem Antrag wurde innerhalb weniger Stunden und ohne Benachrichtigung der Patienten stattgegeben.
In der Klageschrift argumentierten die Familien, dass das Justizministerium ohne einen Schutz für alle Betroffenen weiterhin unrechtmäßig geschützte Informationen von Transgender-Minderjährigen Krankenhaus für Krankenhaus extrahieren werde, und zwar schneller, als irgendein Einzelner gerichtlich dagegen vorgehen könne.
Die Familien werden in der Sammelklage vertreten durch Donovan Bendana und Joshua Rovenger von GLBTQ Legal Advocates & Defenders (GLAD Law), Rachel Berg und Shannon Minter vom National Center for LGBTQ Rights (NCLR) und Eve Hill von Brown, Goldstein & Levy LLP.
