

Kurzberichte und Jahresbericht Winter 2025
Mitarbeiter und Unterstützer von GLAD Law marschieren bei Boston Pride for the People
In dieser Ausgabe
Von Geschäftsführer Ricardo Martinez

Wir von GLAD Law glauben an etwas Größeres als uns selbst: eine Vision von Gerechtigkeit, Freiheit und einer Welt, in der LGBTQ+-Menschen in Würde und Gleichberechtigung vor dem Gesetz leben und sich entfalten können. Diese Vision wird angegriffen. Was wir heute erleben, ist keine Politik wie üblich, sondern eine koordinierte Kampagne der Angst, der Desinformation und staatlich sanktionierter Grausamkeit, die darauf abzielt, uns zu isolieren, zu kriminalisieren und die Öffentlichkeit von tieferliegenden Versäumnissen der Regierung abzulenken. Wir werden zu Sündenböcken gemacht – aber wir weigern uns, uns einschüchtern oder an den Rand drängen zu lassen.
Die Reaktion von GLAD Law entspringt nicht der Verzweiflung, sondern Disziplin, Mut und Tatkraft.
Unsere Bewegung hat nie auf die Erlaubnis angewiesen sein, zu existieren oder für unsere Rechte zu kämpfen – von der Zeit vor Stonewall über die AIDS-Krise bis hin zu den Kämpfen für die Ehegleichstellung und dem heutigen Kampf für die Rechte von Transgender-Menschen. Wir stammen aus einer Generation von Menschen, die Widerstand leisteten, sich organisierten und die Welt um sich herum veränderten. Und wir tragen dieses Erbe weiter für die jungen Menschen, die uns heute hoffnungsvoll beobachten. Vertrauen – dass wir in Bewegung bleiben werden.
Unsere Strategie zielt darauf ab, dauerhafte Sicherheit, Würde und rechtliche Gleichstellung für LGBTQ+-Menschen zu gewährleisten und gleichzeitig die Demokratie selbst zu verteidigen. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über sechs Wege, auf denen wir den Kampf für Gerechtigkeit anführen:
- die eine Welle von Rechtsstreitigkeiten auslöste gegen antidemokratische und LGBTQ+-feindliche Machtübernahmen
- Gewährleistung des Schutzes von Transgender-Jugendlichen, die von der Bundesregierung und einigen Landesregierungen brutaler Kontrolle und Sündenbocksuche ausgesetzt waren
- Unterstützung durch GLAD Law Answers Damit Familien, die von Angriffen betroffen sind, ihre Rechte kennen und sich niemals im Stich gelassen fühlen.
- Stärkung des Rechtsschutzes für LGBTQ+-Personen an ihrem Arbeitsplatz
- Stärkung unserer Position durch enge Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und nationalen Partnern zum Schutz unserer Rechte
- Vorbereitung auf Ehegleichstellung verteidigen langfristig
Diese Strategie führt zu echten Ergebnissen. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir besiegt acht Anti-Transgender-Gesetzesentwürfe in Maine; fortschrittlich HIV-Prävention durch Gesetze zum Zugang zu PrEP in Maine und Massachusetts; umgesetzt Massachusetts Parentage Act und verbesserte den Schutz der Elternschaft in sechs weiteren Bundesstaaten; und erwirkte einstweilige Verfügungen, die schädliche Präsidialverordnungen aus der Trump-Ära blockierten – zum Schutz unter anderem, 19 Transgender-Frauen Diejenigen, die in Männergefängnisse verlegt worden wären. Wir haben dazu beigetragen, das Verbot von DEI-Programmen in New Hampshire zu stoppen und das Schutzgesetz in Massachusetts zu stärken, um den Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Jeder dieser Erfolge spiegelt koordiniertes, präzises und unnachgiebiges Engagement wider.
Diese Erfolge verdanken wir unserem Team – Anwälten, Fürsprechern, Mitarbeitern und Partnern –, das sich unermüdlich und engagiert für seine Rechte einsetzt. Sie beantworten Anrufe von Familien in Krisensituationen, prüfen hunderte Seiten schädlicher Gesetze und verfolgen Fälle, in denen es um Menschenleben und Zukunftsperspektiven geht. Ihr unerschütterlicher Einsatz sorgt dafür, dass diese Arbeit auch angesichts steigender Nachfrage und zunehmenden Widerstands weitergeht.
Dieser Moment erfordert Klarheit und Engagement. Transgender-Jugendliche, ältere LGBTQ+-Menschen, Familien, die um ihre Sicherheit kämpfen, und Gemeinschaften, die auf kontinuierliche Investitionen in HIV-Prävention und -Forschung angewiesen sind, brauchen unsere volle Unterstützung. Unsere Gegner sind zwar gut finanziert und unerbittlich, aber wir begegnen ihnen mit Strategie, der Stärke eines Bündnisses und dem Mut zum Handeln.
Wir werden weiterkämpfen. Wir werden weiter klagen. Wir werden uns weiterhin organisieren.
Und gemeinsam werden wir gewinnen.
Vielen Dank, dass Sie diese Arbeit unterstützen und dazu beitragen, eine Zukunft zu gestalten, die nicht von Angst, sondern von Gerechtigkeit, Würde und der Freiheit für uns alle geprägt ist, ein erfülltes und sicheres Leben zu führen.
Vorwärts, mit Stolz der Gerechtigkeit entgegen,

Ricardo Martinez, Geschäftsführender Direktor
GLAD Law Staff
Carole Allen-Scannell, Entwicklungsdirektor
Josh Arsenault, Stellvertretender Direktor für strategische Partnerschaften
Sarah Austin, Rechtsanwalt
Donovan Bendana, Liman Law Fellow
Mary L. Bonauto, Leitender Direktor für Bürgerrechte und Rechtsstrategien
Christopher Borger-Hernandez, Büroleiter
Eva Boyce, Finanzvorstand
Gary Buseck, Tim Stein & Wayne Fette Leitender Berater
Jordan Caress-Wheelwright, Stellvertretender Direktor für geplante und individuelle Spenden
Patience Crozier, Direktor für Familienvertretung
Braedyn Dorn, Koordinator für Kommunikation und öffentliche Bildung
Chris Erchull, Leitender Anwalt
Kendrick Foster, Rechtsanwaltsfachangestellte
Beth Grierson, Stellvertretender Direktor für Betrieb und Verwaltung
Michael Haley, Rechtsanwalt
Kayden Hall, GLAD Law Answers Manager
Amber Hoy, Koordinator für Entwicklungsmarketing
Hannah Hussey, Rechtsanwalt
Susie Husted, Betriebsleiter des Rechtsteams
Maryam Izadshenas, Rechtsanwaltsfachangestellte
Amanda Johnston, Direktor für Kommunikation und öffentliche Bildung
Elfenbeinkönig, Stellvertretender Direktor für Kommunikation und öffentliches Engagement
Bennett Klein, Leitender Direktor für Prozessführung und HIV-Recht
Jennifer L. Levi, Leitender Direktor für Transgender- und Queer-Rechte
Ben Marcus, Leitender Fellow für Verfassungsrecht
Ricardo Martinez, Geschäftsführender Direktor
Carol Marton, Geschäftsführer
Qwin Mbabazi, Senior Manager für Organisationskultur und Community-Partnerschaften
Gabrielle Navarro, Leitender Manager für öffentliche Informationen
Amy Ojeaburu, Rechtsanwaltsfachangestellte
Mads Ouellette, Datenbanksystemmanager
Renae Paulson, Entwicklungsassistent
Michelle Peng, Manager für Fundraising-Events
Aria Pierce, Senior Manager für institutionelle Spenden
Rachel Ramirez-Gaudet, Koordinator für digitale Inhalte und soziale Medien
Lisa Rodriguez-Ross, Rechtsanwalt
Mo Rodriguez-Ross, GLAD Rechtsberatungsassistent
Joshua Rovenger, Rechtsdirektor
Jo Troll, Finanz- und Betriebskoordinator
Bob Tumposky, IT-Manager
Aaron Wolfson, Digital Media Manager
Angela Wu, Fellow für Verfassungsrecht
Vorstand
Joseph Metmowlee Garland, Präsident
Dallas M. Ducar, MSN, RN, NP, CNL, FAAN, Vizepräsident
Marlene Seltzer, Schatzmeister
Beth R. Myers, Sachbearbeiter
Shane Dunn, Unmittelbarer ehemaliger Präsident
Jamie Bergeron
Inga S. Bernstein
Annika Bockius-Suwyn
Jean-Phillip Brignol
Alexandra Chandler
Ray Cheng
Nima Eshghi
Rachel Goldberg
Sarah Kaplan
Lee Swislow
Matt Wilder
Jacob Smith Yang
GLAD Law Answers Update 2025
Das vergangene Jahr war für GLAD Law Answers von enormer Bedeutung. Nach der Wahl 2024 wandten sich Hunderte von Menschen mit Fragen, Sorgen und Ängsten an uns, was eine zweite Amtszeit Trumps für LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV bedeuten würde. Im November 2024 verzeichneten wir fast 2,5-mal so viele Anfragen wie im November des Vorjahres.

Monatelang gingen deutlich mehr Anfragen ein. Selbst jetzt, fast ein Jahr nach der Wahl, liegen die Zahlen noch immer höher als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Doch während unsere Klagen vor Gericht verhandelt werden, weiß unsere Gemeinschaft mehr denn je, dass wir sie unterstützen.
Viele Anrufer bei GLAD Law Answers äußern Bedenken hinsichtlich der von Trump erlassenen Dekrete, die sich gegen Transgender-Personen richten. Seit Jahresbeginn konzentriert sich GLAD Law Answers darauf, Betroffenen Unterstützung und Hilfsangebote im Umgang mit diesen anhaltenden Angriffen bereitzustellen.

Unmittelbar nach der Wahl 2024 wurde deutlich, dass sich unsere Community Sorgen um unsere Familien, LGBTQ+-Kinder sowie Transgender-Jugendliche und -Erwachsene in allen Lebensbereichen machte. Wir haben uns an vorderster Front für den Schutz von LGBTQ+-Menschen eingesetzt – erfahren Sie mehr über unseren Kampf gegen die Angriffe der Bundesregierung und wie wir in den einzelnen Bundesstaaten Fortschritte erzielen. Rechtliches Update.
Wir arbeiten jeden Tag daran, unsere Rechte zu schützen und voranzukommen. Um mehr über Ihre Rechte zu erfahren, besuchen unsere Website.Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns. GLAD Law Antworten.Sie können uns auch dabei helfen, mehr Menschen, die rechtliche Unterstützung benötigen, zugänglich zu machen – machen Sie mit! Anwaltsvermittlungsdienst oder Freiwilliger.
Legacy Society im Fokus: Tristan Rushton und Matt Fecteau blicken in die Zukunft

Tristan Rushton und Matt Fecteau entdeckten GLAD Law beide im Nachgang des wegweisenden Urteils. Goodridge Die Entscheidung, die 2004 die Ehegleichstellung in Massachusetts besiegelte. Sie waren Mitte zwanzig und befanden sich beide mitten im jungen Erwachsenenalter in Boston.
“Ich erinnere mich nur daran, dass die Boston Globe Magazin tat ein Profil ”Ich erinnere mich an Mary Bonauto. Ich glaube, das war meine erste richtige Begegnung mit der Arbeit von GLAD Law (die damals wie heute anhält). Ich war total begeistert. Sie wirkte wie eine unglaublich starke Anwältin – das weckte in mir den Wunsch, selbst Jura zu studieren“, erinnert sich Matt.
Obwohl sie zusammen studiert und sich damals kurz kennengelernt hatten, begannen Matt und Tristan erst 2007 in Provincetown ein Paar zu werden, als sie sich wiedertrafen. Zehn Jahre später, am Jahrestag ihres ersten Dates, heirateten sie in der Bostoner Innenstadt.
Sie engagieren sich schon fast so lange für GLAD Law, wie sie zusammen sind. “Schon recht früh in unserer Beziehung haben wir beschlossen, dass GLAD Law eine sehr wichtige Organisation ist, die wir unterstützen sollten, und dass dort gute und tatsächlich produktive Arbeit geleistet wird”, sagt Tristan.
Inspiriert unter anderem von Mary Bonauto, studierte Matt schließlich Jura und begann mit über 30 eine zweite Karriere als Anwalt für Erbrecht. Dies verschaffte ihm wichtige Einblicke in die Bedeutung der Nachlassplanung für LGBTQ+-Paare und -Familien.
“Man kann einfach nicht vorhersagen, was passieren wird”, sagt Matt. “Wenn man keine Nachlassplanung hat, überlässt man die Verteilung seines Vermögens dem staatlichen Recht … Es ist wichtig, ganz genau festzulegen, wie die Dinge gehandhabt werden sollen, wenn man nicht mehr da ist. Wir haben keine Kinder, denen wir etwas vererben könnten, deshalb ist es für uns umso wichtiger, diese bewussten Entscheidungen zu treffen.”
Eine der bewussten Entscheidungen von Tristan und Matt war es, GLAD Law in ihre Nachlassplanung aufzunehmen. Diese Entscheidung entsprang ihrem gemeinsamen Engagement für die Arbeit von GLAD Law und ihrem Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation, sich weiterhin für die LGBTQ+-Community einzusetzen und Ergebnisse zu erzielen.
“Wir fühlen uns GLAD Law auf eine Art verbunden, wie wir es bei vielen anderen Organisationen nicht tun. Wir leben in Boston. Es ist eine lokale Organisation … Wir unterstützen sie sehr gerne”, sagt Matt. “Wenn GLAD Law sich vor Gericht so stark für ihre Mandanten einsetzt, hat das Auswirkungen auf uns alle. Deshalb ist es wichtig, dass GLAD Law die nötigen Ressourcen hat, um weiterhin das zu tun, was sie so erfolgreich leistet: Rechte zu erweitern, wo immer es möglich ist.”
Matt und Tristan sind sich der Tragweite dieses Augenblicks bewusst und suchen nach Möglichkeiten, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln etwas zu bewirken.
Laut Matt ermöglicht eine testamentarische Verfügung, “eine uns wichtige Organisation auf sinnvolle Weise zu unterstützen”. Er fährt fort: “Wir können jetzt keinen großen Betrag spenden, aber wir können es später tun, wenn wir nicht mehr da sind. So können wir uns stark engagieren, ohne dafür auf Vermögen zurückgreifen zu müssen, das wir aktuell benötigen.”
Geplante Spenden wie die von Tristan und Matt sichern, dass GLAD Law seine Arbeit fortsetzen und seine Wirkung für kommende Generationen ausbauen kann. Es werden noch viele Kämpfe bevorstehen, und wie Tristan erklärt, vertraut er darauf, dass GLAD Law an vorderster Front die LGBTQ+-Community verteidigt.
“Die Arbeit wird sich ständig weiterentwickeln. Und wir wissen nicht, was die nächste Herausforderung sein wird, aber es wird ganz sicher eine weitere geben. Es ist eine ständige Weiterentwicklung, gegen die wir immer wieder ankämpfen müssen … Und die Gerichte sind der Ort, an dem man diejenigen schützen kann, die nicht die Mehrheit bilden, also alle unsere Gemeinschaften.”
Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie GLAD Law in Ihrer Nachlassplanung bedenken können, besuchen Sie bitte GLADLaw.org/leave-a-legacy.
Eine Nachricht vom Finanzvorstand
Die finanzielle Gesundheit von GLAD Law ist solide.
Wir verfügen zum 31. März 2025 über freie Rücklagen (d. h. Nettovermögen) in Höhe von 11,12 Monaten, einschließlich des vom Vorstand festgelegten Nettovermögens. Obwohl ausreichend liquide Mittel und Anlagen vorhanden sind, um unseren aktuellen Verpflichtungen nachzukommen, stehen wir vor einem unsicheren Umfeld und müssen uns auf die anstehenden rechtlichen und gesetzlichen Herausforderungen vorbereiten.
Unsere finanzielle Stabilität ist uns ein wichtiges Anliegen und wird bewusst gefördert, da wir weiterhin strategisch in Personal, Prozessunterstützung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur investieren. Unser Fünfjahres-Finanzinstrument ermöglicht es uns, Szenarien zu analysieren und Optionen sowie deren Auswirkungen auf unsere Rücklagen zu erörtern.
Das Geschäftsjahr 2025 endete mit einem Anstieg des Nettovermögens um 2,8 Mio. USD (1 TP4T). Für eine gemeinnützige Organisation ist es wichtig, die einzelnen Bestandteile (siehe Tabelle unten) und einige wichtige Punkte zu betrachten:
Nettovermögen: 31. März 2025
2776765
Betriebsfonds
4500001
Vom Vorstand benannt
7276766
Gesamtbetrag ohne Einschränkungen
2442244
Mit Spenderbeschränkungen
9719010
Gesamt
- Der nicht zweckgebundene Fonds beläuft sich auf insgesamt 7,2 Mio. USD (1 TP4T) und ist um 1,28 Mio. USD (1 TP4T) gestiegen. Dieser Anstieg des Nettovermögens (bzw. Überschusses) ist hauptsächlich auf eine Erbschaft in Höhe von 2 Mio. USD (1 TP4T) zurückzuführen, die im Geschäftsjahr 2026 erwartet, aber bereits Anfang des Geschäftsjahres 2025 eingegangen ist.
- Im Geschäftsjahr 2025 und im Rahmen des Budgetprozesses beschloss der Vorstand, 1.450.000 USD zu investieren, um die Gehälter und Löhne auf 1.001.300 USD über dem marktüblichen Durchschnitt anzuheben. Dadurch soll GLAD Law wettbewerbsfähig bleiben und Mitarbeiter halten können. Diese Investition sowie ein strategischer Plan zur Einstellung weiterer Anwälte (bisher wurden vier eingestellt) haben langfristige finanzielle Auswirkungen.
- In den kommenden Jahren wird GLAD Law die Rücklagen nutzen, um die gestiegenen Spendeneinnahmen zu ergänzen und strategische Initiativen zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund wurden zum Ende des Geschäftsjahres 2025 1,03 Mio. USD (1 TP4T) in die vom Vorstand festgelegten Nettovermögenswerte übertragen, wodurch sich der Gesamtbetrag auf 4,5 Mio. USD (1 TP4T) erhöhte. Dadurch ist ein größerer Teil (3,21 Mrd. USD) der freien Rücklagen von GLAD Law zweckgebunden. Wir halten dies für umsichtig.
- Der zweckgebundene Spenderfonds besteht aus Geldspenden und -zusagen, die vom Spender für einen bestimmten Zweck oder Zeitraum zweckgebunden sind. Dieser Fonds erhöhte sich um 1,5 Mio. USD (1.044 Tsd.), was bedeutet, dass die neuen Spenden im Geschäftsjahr 2025 die freigegebenen Mittel überstiegen.
- Im Geschäftsjahr 2025 erhielt GLAD Law gespendete Rechtsdienstleistungen im Wert von 1,4 Billionen US-Dollar – eine unverzichtbare Ressource für unsere Prozessarbeit. Dieser Betrag entspricht einem Anstieg der von Pro-bono-Anwälten geleisteten sachlichen Beratungszeit um 4,51 Billionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr und erweitert unsere Möglichkeiten zur Entwicklung innovativer Rechtsstrategien. Diese gespendeten Dienstleistungen werden sowohl als Einnahmen als auch als Ausgaben verbucht.
Es gibt viele Herausforderungen und Chancen, und wir brauchen Ihre Unterstützung und Partnerschaft. Vielen Dank für Ihr Engagement für GLAD Law.
Eva N. Boyce
Finanzvorstand
November 2025
Tätigkeitserklärung*
Für den 12-Monats-Zeitraum bis zum 31. März 2025
| Support & Einnahmen | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Beiträge & Zuschüsse | $9,589,276 |
| Einnahmen aus Sonderveranstaltungen, netto | $718,586 |
| Gebühren und Programmeinnahmen | $201,545 |
| Gespendete Dienstleistungen (Sachleistungen für Rechtsberatung)*** | $8,140,741 |
| Gesamtsupport und Umsatz | $18,650,148 |
| Kosten | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Rechtsprogramme*** | $12,874,103 |
| Kommunikation und öffentliche Bildung | $1,449,051 |
| Entwicklung & Fundraising | $946,824 |
| Allgemeines und Verwaltung | $689,383 |
| Gesamtausgaben | $15,959,361 |
| Sonstige Einnahmen (Ausgaben) | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Kapitalerträge, Gewinne und Verluste | $156,321 |
| Gesamtveränderung des Nettovermögens | $2,847,108 ** |
| Nettovermögen, Jahresanfang | $6,871,902 |
|---|---|
| Nettovermögen, Jahresende | $9,719,010 |


Bilanz*
31. März 2025
| Vermögenswerte | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | $1,255,652 |
| Forderungen und Pfandrechte | $316,828 |
| Investitionen | $ 8,633,496 |
| Nutzungsrecht-Leasingvermögen – Betrieb | $1,248,554 |
| Ausrüstung, Kautionen und Vorauszahlungen | $432,990 |
| Gesamtvermögen | $11,887,520 |
| Nettovermögen | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Betrieb | $2,776,765 |
| Vom Vorstand benannt | $4,500,001 |
| Vorübergehend eingeschränkt | $2,442,244 |
| Gesamtnettovermögen | $9,719,010 |
| Verbindlichkeiten | Geschäftsjahr 2025 |
|---|---|
| Kreditorenbuchhaltung und aufgelaufene Kosten | $789,748 |
| Verbindlichkeiten aus Operating-Leasingverträgen | $1,378,762 |
| Gesamtverbindlichkeiten | $2,168,510 |
| Gesamtverbindlichkeiten und Nettovermögen | $11,887,520 |
|---|
*Zusammengefasst aus dem Prüfbericht von GLAD Law; verfügbar auf unserer Website. Weitere Informationen finden Sie in der Nachricht des Finanzvorstands.
**Besuchen Sie das Diagramm “Veränderung des Nettovermögens”.**
Auswirkungen bis 2025 in Zahlen





AUFBAU EINER ENGAGIERTEN, SELBSTBEWUSSTEN ONLINE-COMMUNITY








Wie gut kennen Sie das GLAD-Gesetz?
Machen Sie dieses Quiz, um mehr über die Geschichte von GLAD Law, unsere Erfolge für die Gleichberechtigung und unsere täglichen Kämpfe für LGBTQ+- und HIV-Gerechtigkeit zu erfahren.
Vernetzen Sie sich mit @GLADLaw in den sozialen Medien!
Besuchen Sie uns auf Instagram, Facebook, Themen, LinkedIn, Blauer Himmel, Und YouTube.
Rechtliches Update
Rechtsstreitigkeiten
Doe gegen Bondi, Jones gegen Bondi, Und Moe gegen Trump
In drei separaten Gerichtsverfahren, Moe gegen Trump, Jones gegen Bondi, Und Doe gegen Bondi, Wir vertreten 19 inhaftierte Transfrauen, die gegen eine Anordnung von Präsident Trump vom 21. Januar 2025 vorgehen. Diese Anordnung hätte die Verlegung unserer Mandantinnen aus Frauengefängnissen, in denen sie derzeit untergebracht sind, in Männergefängnisse erzwungen und sie dadurch einem hohen Risiko von Gewalt, einschließlich sexueller Übergriffe, ausgesetzt. Wir erwirkten umgehend einstweilige Verfügungen, die die Verlegung all unserer Mandantinnen verhinderten und ihren fortgesetzten Zugang zu medizinischer Versorgung im Zusammenhang mit ihrer Geschlechtsangleichung sicherstellen.
Die Regierung legte gegen alle drei einstweiligen Verfügungen Berufung ein. Wir trugen am 5. September vor dem Berufungsgericht des District of Columbia mündlich vor und forderten das Gericht nachdrücklich auf, die Verfügungen aufrechtzuerhalten, damit unsere Mandantinnen in den Frauenhäusern bleiben und ihre Sicherheit während des laufenden Verfahrens nicht gefährdet wird. Wir warten nun auf die Entscheidung des DC Circuit. auf die zusammengefasste Berufung der Regierung gegen die einstweiligen Verfügungen.
GLAD Law wird in diesem Rechtsstreit von NCLR, Galvan & Grunfeld LLP, Lowenstein Sandler LLP und Brown Goldstein & Levy LLP unterstützt.
Wir stellen den Verrat unserer Regierung an denjenigen in Frage, die dienen
GLAD Law und unsere Partner stellen sich gegen die Politik der Trump-Regierung, die Transgender-Personen, die ehrenhaft im Militär dienen, verrät und herabwürdigt. Lernen Sie einige unserer Kläger kennen und erfahren Sie mehr über ihre Geschichten – Menschen, die ihr Leben dem Dienst an ihrem Land gewidmet haben. CourageToServe.org.
Talbott gegen USA
GLAD Law focht die Anordnung der Trump-Regierung an, die Transgender-Personen vom Militärdienst ausschließt – eine Politik, die Transgender-Personen als unehrlich und ungeeignet herabwürdigt und sie aus Karrieren verdrängt, die sie sich mit Mut und Auszeichnung aufgebaut haben.
TalbottDies war die erste Klage gegen das Verbot, die zunächst eine einstweilige Verfügung erwirkte und es als unbegründet und von Feindseligkeit getrieben entlarvte. Ein Beschluss des Obersten Gerichtshofs im Mai in einem damit zusammenhängenden Fall erlaubte es der Regierung jedoch, das Verbot in Kraft zu setzen. Unser Kampf gegen das Verbot geht jedoch weiter, um die Leben von Transgender-Soldaten und ihren Familienangehörigen zu verhindern, deren Leben durch eine Politik, die nichts mit ihren Fähigkeiten oder Leistungen, sondern einzig und allein mit Grausamkeit zu tun hat, völlig aus den Fugen geraten ist.
Zu unseren Klägern gehören hochdekorierte Offiziere aller Teilstreitkräfte – Majors, Hauptmänner, Feldwebel und ein Marinepilot –, deren tadellose Leistungen für sich sprechen. Einige stammen aus traditionsreichen Militärfamilien. Sie haben im In- und Ausland ehrenvoll gedient und waren in zahlreichen Einsätzen im Einsatz.
Die Regierung hat diese Soldaten weiterhin im Stich gelassen und ihren Charakter und ihr Engagement verunglimpft, unter anderem indem sie ihnen das Recht verweigerte, ihre Akten in ihren eigenen Entlassungsanhörungen vorzutragen. Die mündliche Verhandlung über die Berufung der Regierung gegen unsere Entscheidung des Bezirksgerichts findet am 22. Januar 2026 vor dem Berufungsgericht des District of Columbia statt.
Talbottwurde in Zusammenarbeit mit dem National Center for LGBTQ Rights, Joseph Wardenski von Wardenski PC, Sara Kropf von Kropf Moseley PLLC und Inga Bernstein von Zalkind Duncan & Bernstein eingereicht.
Doe gegen das Verteidigungsministerium
Drei Militärfamilien sind Klage gegen das Verteidigungsministerium Nach einer abrupten und rechtswidrigen Richtlinienänderung, die ihren transgeschlechtlichen Angehörigen den Zugang zu lebensnotwendiger medizinischer Versorgung verwehrt, sind Angehörige der Streitkräfte und ihre Familien seit fast einem Jahrzehnt auf das militärische Gesundheitssystem angewiesen, um diese Versorgung zu erhalten.
Im Frühjahr dieses Jahres ordnete die Trump-Regierung dem Verteidigungsministerium an, Militärkliniken und -krankenhäusern die Behandlung von transgeschlechtlichen Jugendlichen und Erwachsenen zu untersagen und die Kostenübernahme für diese Leistungen durch TRICARE, die Krankenversicherung des Militärs, zu untersagen. Die Anweisung wurde ohne die gesetzlich vorgeschriebene Benachrichtigung des Kongresses und der betroffenen Familien erlassen, sodass diese nun verzweifelt nach neuen Anbietern suchen, die Kosten selbst tragen oder die Gesundheit ihrer Angehörigen riskieren müssen.
Dies war eine radikale Kehrtwende in der militärischen Gesundheitspolitik und ein Verrat an den Familienangehörigen von Soldaten, die Opfer für unser Land gebracht haben. Wenn ein Soldat im Einsatz ist, hat er das Recht zu wissen, dass für seine Familie gesorgt wird.
Wir haben im Namen der Familien beim US-Bezirksgericht für den Bezirk Maryland zusammen mit unseren Partnern NCLR, Brown Goldstein & Levy, LLP und Keker, Van Nest & Peters LLP Klage eingereicht.
Irland gegen USA
Im November haben wir einen neuen Fall eingereicht Die Kläger reichten vor dem Bundesgerichtshof in Washington, D.C., Klage gegen die Entscheidung der Luftwaffe ein, die bereits bewilligten Pensionierungen von 17 Transgender-Soldaten nach Inkrafttreten des Verbots für Transgender im Militär zu widerrufen. Es handelt sich um Personen, die zwischen 15 und 17 Jahren in der Luftwaffe oder der Weltraumstreitkraft gedient haben und deren Pensionierung ihnen Anspruch auf eine Militärpension und lebenslange Gesundheitsleistungen einräumte.
Obwohl die Luftwaffe die Gewährung dieser Leistungen zugesichert hatte, hat sie ihre Entscheidung abrupt und ohne Angabe von Gründen revidiert und zwingt die betroffenen Angehörigen nun, das Verfahren zur unfreiwilligen Entlassung gemäß dem Verbot zu durchlaufen. Viele hatten bereits Pläne für ihre berufliche Zukunft nach dem Militärdienst geschmiedet – Jobs gefunden, umgezogen, ihre Kinder in Schulen angemeldet und vieles mehr –, nur um nun ihre Leistungen zu verlieren. Zusätzlich zu dieser unmittelbaren Belastung droht ihnen der Verlust von bis zu 1,4 Billionen US-Dollar an lebenslangen Pensionsleistungen sowie der Krankenversicherung TRICARE für sich und ihre Familien. Dies sind wichtige Leistungen, die wir als Anerkennung der Opfer versprechen, die Angehörige der Streitkräfte durch ihren langjährigen Dienst erbringen und die die Ruhestandsplanung für sie deutlich schwieriger machen als für Zivilisten. Beispielsweise hindern die Anforderungen ihrer militärischen Karriere sie oft daran, Häuser zu kaufen, um Vermögen aufzubauen, und zwingen ihre Ehepartner, berufliche Chancen aufzugeben.
Wir fordern das Gericht auf, die widerrufenen Pensionierungen wiederherzustellen, damit diese Soldaten mit den ihnen und ihren Familien zustehenden Leistungen in den Ruhestand treten können.
Die Klage in Irland wurde in Zusammenarbeit mit dem National Center for LGBTQ Rights, Eli Segel und Michael Weingartner von Stapleton Segal & Cochran LLC sowie Jeremy Spiegel von The Law Office of Jeremy Spiegel eingereicht.
Titel IX
Titel IX Unsere Bundesgesetze zum Schutz der Bürgerrechte verbieten Diskriminierung aufgrund des Geschlechts in Schulen und Bildungsprogrammen, die Bundesmittel erhalten. Der Schutz durch das Gesetz hat sich nicht geändert, doch die Trump-Regierung nutzt ihre eigene Auslegung von Titel IX, um gezielt gegen bestimmte Schulsysteme vorzugehen, die sich an das Gesetz halten, einschließlich seiner Anwendung auf Transgender-Schüler. Im Kern besagt Titel IX, dass Schüler aufgrund ihres Geschlechts in schulischen Programmen und Aktivitäten nicht diskriminiert werden dürfen, einschließlich des Rechts auf Teilnahme und Inanspruchnahme der Vorteile dieser Programme und Aktivitäten. Titel IX (das Gegenstück zu Titel VI, der Diskriminierung aufgrund von Rasse, nationaler Herkunft und ethnischer Zugehörigkeit verbietet) trägt dazu bei, Lernumgebungen zu schaffen, in denen alle Schüler sich optimal entwickeln können. Aus diesem Grund unterstützt GLAD Law mehrere Schulbezirke im ganzen Land, die Ermittlungen und drohenden Strafen ausgesetzt sind, weil sie Titel IX in seiner ursprünglichen Form anwenden.
Speziell,
- Wir sind direkt an der Unterstützung von Bemühungen in drei Bundesstaaten beteiligt, die sich gegen Versuche wehren, die Bildungsfinanzierung an die Zustimmung zu den Vorgaben der Regierung über die Reichweite des Bundesgesetzes zur Nichtdiskriminierung zu knüpfen.
- Wir haben in Maine eine Klage eingereicht. zur Unterstützung der Einschränkung einer Vorladung des US-Justizministeriums, mit der Informationen zur Identifizierung und zum Erhalt von Informationen über Transgender-Schüler angefordert werden, die an Schulsportarten beteiligt sind oder gewesen sein könnten.
- Wir reichen in wichtigen Fällen im ganzen Land Schriftsätze bei Bundesgerichten ein, die die Unterstützung von Schülern an Schulen betreffen. Diese Fälle werden oft als Schulfälle formuliert. vs Eltern, wenn wir die Schulen kennen Und Die Eltern sind sich einig im Wunsch nach Unterstützung und Erfolg für ihre Schüler.
Chiles gegen Salazar
In Chiles gegen Salazar, Eine staatlich anerkannte Beraterin aus Colorado reichte Klage gegen das Gesetz des Bundesstaates ein, das Jugendliche vor Konversionstherapien schützt, und behauptete, es verletze ihr Recht auf freie Meinungsäußerung.
Das in Colorado geltende Gesetz, das Konversionstherapien verbietet, ist seit 2019 in Kraft und untersagt approbierten Psychotherapeuten die Durchführung solcher Therapien mit Minderjährigen. Colorado ist einer von 23 US-Bundesstaaten, die Jugendliche vor diesen schädlichen Praktiken schützen, die sowohl ineffektiv als auch schädlich sind.
verheerend für junge Menschen, ihre Familien und ihre Glaubensgemeinschaften.
Unser Gutachten schildert die Geschichten mehrerer Überlebender von Konversionspraktiken, die Traumata, Isolation und zerrüttete Familien erlebt haben. Lesen Sie ihre bewegenden Geschichten unter GLADLaw.org/CTsurvivors.
Der Oberste Gerichtshof wird eine Entscheidung fällen in Chiles gegen Salazar bis Ende Juni, was die Zukunft der Gesetze zur Konversionstherapie landesweit prägen könnte.
Kein junger Mensch sollte sich für seine Identität schämen müssen. GLAD Law hat sich jahrelang unermüdlich dafür eingesetzt, Gesetze in ganz Neuengland zu verabschieden, die es zugelassenen Gesundheitsdienstleistern verbieten, diese “Behandlung” anzubieten. Sollten diese Gesetze gekippt werden, werden wir die nächste Generation von Gesetzen und ethischen Standards entwickeln, um sicherzustellen, dass Kinder und alle anderen wissen, dass sie “perfekt geboren” sind und dass es nichts Verwerfliches daran ist, LGBTQ+ zu sein.
National Education Association – New Hampshire (NEA-NH) gegen Formella
Im Oktober werden GLAD Law und unsere Partner Erwirkung einer einstweiligen Verfügung Ein weitreichendes Gesetz zur Zensur an Schulen in New Hampshire wurde blockiert. Das angefochtene Gesetz, das in den Haushaltsbestimmungen des Gesetzesentwurfs HB2 enthalten war, zielte darauf ab, Programme zur Förderung von Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) zu verbieten, die sich mit Themen wie Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Behinderung auseinandersetzten. Es hätte breite Anwendung in New Hampshires öffentlichen Schulen (K-12), öffentlichen und privaten Hochschulen und Universitäten sowie öffentlichen Einrichtungen wie Polizeibehörden und Bibliotheken gefunden.
Diese weitreichende Einschränkung widerspricht den bundesstaatlichen Bürgerrechtsbestimmungen für Schüler mit Behinderungen und verletzt die verfassungsmäßigen Rechte von Lehrkräften. Unsere einstweilige Verfügung ermöglicht es nahezu allen Schulbezirken in New Hampshire, ihren Schülern weiterhin eine umfassende Bildung zu bieten, die die Vielfalt ihrer Gemeinden widerspiegelt.
GLAD Law arbeitet mit der ACLU von New Hampshire, dem Disability Rights Project und dem Racial Justice Program der ACLU sowie Drummond Woodsum & MacMahon zusammen, um die Kläger zu vertreten. Zu diesen gehören die National Education Association–New Hampshire (NEA-NH), vier Schulbezirke (Oyster River Cooperative, Dover, Somersworth und Grantham), der Diversity-Berater James M. McKim, Jr., die DEI-Administratorin und Psychologieprofessorin Dottie Morris sowie New Hampshire Outright, eine gemeinnützige Organisation, die Schulen und öffentliche Einrichtungen darin schult, Inklusion und Zugehörigkeit für LGBTQ+-Jugendliche zu fördern.
Die Anordnung des Gerichts setzt die Durchsetzung des Gesetzes zwar aus, Der Fall wird fortgesetzt vor dem Bundesgericht, während wir daran arbeiten, sicherzustellen, dass die öffentlichen Schulen in New Hampshire ihre wesentliche Rolle erfüllen können: die Schüler auf die Teilnahme an einer pluralistischen Demokratie vorzubereiten.
Verurteilung der vorgeschlagenen Änderungen am Programm zur Schuldenerlassung im öffentlichen Dienst
GLAD Law schloss sich über 250 Organisationen an sich äußern gegen die Instrumentalisierung des Programms zur Schuldenerlassung im öffentlichen Dienst (Public Service Loan Forgiveness, PSLF) durch das Bildungsministerium. Das 2007 ins Leben gerufene Programm erlässt die Restschuld eines staatlichen Studentenkredits, sobald der Kreditnehmer zehn Jahre lang Zahlungen geleistet hat, während er bei einer qualifizierten öffentlichen Einrichtung wie einer Regierungsbehörde oder einer gemeinnützigen Organisation arbeitet.
Die Regelung, die auf eine im März erlassene und im Oktober finalisierte Anordnung der Trump-Regierung folgte, definiert den Begriff “wesentlicher illegaler Zweck” sehr weit, um eine Reihe legaler Aktivitäten, die der Regierung missfallen, zu erfassen. Sie räumt dem Bildungsminister zudem das Ermessen ein, Arbeitgeber aufgrund dieser Definition vom PSLF-Programm auszuschließen. Die Regelung gefährdet Organisationen, die sich für rechtmäßige Zwecke engagieren, wie beispielsweise die Unterstützung von Einwanderern oder die Bereitstellung bzw. Förderung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung für Transgender-Jugendliche. Zusätzlich dazu, dass die Bundesregierung Schulden nutzt, um die wertvolle Arbeit von Sozial-, Gesundheits- und Interessenvertretungsorganisationen zu behindern, würde ein solcher potenziell willkürlicher Ausschluss vom Programm die Rekrutierung und Bindung von Mitarbeitern für Arbeitgeber verteuern und erschweren und Studierende mit Studienkrediten vom öffentlichen Dienst abhalten.
Betreff: Vorladung an das Kinderkrankenhaus 2025
GLAD Law und Brown Goldstein & Levy, LLP vertreten acht Familien, die Sie ersuchen ein Bundesgericht, den Antrag des US-Justizministeriums auf umfassenden Zugriff auf ihre privaten und sensiblen medizinischen Daten abzulehnen..
Am 20. November reichten die Familien beim US-Bezirksgericht für den Distrikt Maryland einen Antrag auf Aufhebung einer vom US-Justizministerium ausgestellten Vorladung ein, die die Herausgabe ihrer vertraulichen medizinischen Unterlagen im Zusammenhang mit der Behandlung im Gender Development Program des Children’s National Hospital betraf.
Am 28. Januar 2025 erließ Präsident Trump die Exekutivanordnung 14187, mit der er den Generalstaatsanwalt anwies, Untersuchungen im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen durchzuführen, und mit der er klarstellte, dass das Ziel der Regierung darin bestand, die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen in den Vereinigten Staaten zu “beenden”.
Das Justizministerium hat seither mindestens 20 Vorladungen ausgestellt, in denen Krankenhäuser und Leistungserbringer aufgefordert werden, umfangreiche medizinische Aufzeichnungen und personenbezogene Daten von Personen unter 19 Jahren herauszugeben, die in den letzten 5 Jahren eine Gesundheitsversorgung für Transgender-Personen erhalten haben.
“Die Bundesregierung hat kein Recht, in die privaten Krankenakten von Amerikanern einzudringen, um eine politische Agenda zu verfolgen’, sagte er. Jennifer Levi, leitende Direktorin für Transgender- und Queer-Rechte bei GLAD Law. “Diese Regierung unternimmt umfassende Anstrengungen, die Vorladungsbefugnisse des Justizministeriums zu instrumentalisieren und wendet sie nun gegen Patienten – darunter Kinder und ihre Familien –, um die etablierte medizinische Versorgung einer schutzbedürftigen und stigmatisierten Gruppe zu unterbinden. Aktuell steht die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen im Fokus; sobald die Vorladungsbefugnisse dazu genutzt werden, die medizinischen Entscheidungen einer Gruppe zu bestrafen, ist jede Gruppe gefährdet.”
Oberster Gerichtshof lehnt Antrag ab Rebesuchen MArriage EQualität
Am 10. November, Der Oberste Gerichtshof hat einen Antrag abgelehnt. Die Frage der Ehegleichstellung soll erneut geprüft werden, nachdem eine ehemalige Standesbeamtin aus Kentucky, die wegen der Weigerung, gleichgeschlechtlichen Paaren Heiratsurkunden auszustellen, verklagt worden war, eine Petition eingereicht hatte.
“Vor zehn Jahren erkannte der Oberste Gerichtshof zu Recht an, dass der Gleichheitsgrundsatz den Zugang zur legalen Eheschließung für gleichgeschlechtliche Paare zu den gleichen Bedingungen wie für andere erfordert, und bekräftigte den seit langem bestehenden Grundsatz, dass die Menschen und nicht der Staat entscheiden sollten, wen sie heiraten.” sagte Mary Bonauto, leitende Direktorin für Bürgerrechte und Rechtsstrategien bei GLAD Law, die argumentierte Obergefell im Jahr 2015. “Das Einzige, was sich seitdem geändert hat Obergefell Die Entscheidung beruht darauf, dass die Menschen im ganzen Land gesehen haben, wie die Ehe für alle Familien und Kinder schützt und dass dieser Schutz Gemeinschaften, die Wirtschaft und unsere Gesellschaft stärkt. Alle Familien verdienen gleiche Rechte vor dem Gesetz.”
Millionen Amerikaner atmeten nach der Entscheidung des Obersten Gerichtshofs erleichtert auf, was ihre bestehenden oder geplanten Ehen und Familien betraf. Doch die Bürgerrechte von LGBTQ+-Menschen sind weiterhin bedroht, insbesondere die von Transgender-Personen in unseren Gemeinschaften, und wir wissen, dass dies wahrscheinlich nicht der letzte Versuch sein wird, diese Rechte zu zerstören. Obergefell. GLAD Law wird auch weiterhin jeden Tag dafür kämpfen, die Ehegleichstellung zu verteidigen, unsere Gemeinschaft zu schützen und Würde und Freiheit für alle zu gewährleisten.
Interessenvertretung und Gesetzgebung
Datenschutzbestimmungen in Massachusetts
GLAD Law sagte zur Unterstützung aus Massachusetts H.4746, Der „Location Shield Act“ (ehemals H.86/S.197), eingebracht von den Abgeordneten Lipper-Garabedian und Vieira sowie Senator Creem, soll die Privatsphäre schützen, indem er das Sammeln von Standortdaten von persönlichen elektronischen Geräten wie Mobiltelefonen und deren Verkauf an Unternehmen verhindert. Der Gesetzentwurf befindet sich derzeit im Gemeinsamen Ausschuss für fortgeschrittene Informationstechnologie, Internet und Cybersicherheit.
Modernisierung der Namensänderungsverfahren in Massachusetts
Gouverneur Healey hat einen Nachtragshaushalt unterzeichnet, der eine Änderung enthält, die Hindernisse und Sicherheitsrisiken für Einwohner von Massachusetts beseitigt, die ihren Namen legal ändern. Das neue Gesetz ist sofort wirksam.
Die Änderung vereinfacht das Verfahren für Personen, die ihren Namen legal ändern möchten, indem sie die Pflicht zur öffentlichen Bekanntmachung einer Namensänderung aufhebt, diese nur dann zulässt, wenn ein Gericht einen triftigen Grund nachweisen kann, und sicherstellt, dass die Aufzeichnungen über Namensänderungen vertraulich behandelt werden.
Diese Reformen beseitigen Barrieren und Sicherheitsrisiken für Transgender-Personen und andere schutzbedürftige Personen, wie beispielsweise Überlebende häuslicher Gewalt. Wir danken den Senatoren Jo Comerford und Michael Rodrigues, den Abgeordneten Jack Lewis, Aaron Michlewitz und Lindsay Sabadosa sowie Generalstaatsanwältin Andrea Campbell, die sich für die Verabschiedung dieser wichtigen Gesetzesänderung eingesetzt haben.
Schutz des Zugangs zur HIV-Prävention in Massachusetts und Maine
Die Präexpositionsprophylaxe (PrEP) ist eines der wirksamsten Mittel, um die HIV-Epidemie zu beenden. Bei korrekter Einnahme verhindert PrEP die HIV-Übertragung um fast 10<sup>13</sup> Fälle. Dennoch nehmen derzeit zu wenige Menschen, die von PrEP profitieren könnten, diese ein.
GLAD Law arbeitet daran Zugriff erweitern Indem sichergestellt wird, dass Kosten- und Versicherungsprobleme keine unüberwindbaren Hürden darstellen – und indem PrEP in langwirksamen Injektionsformen, einschließlich einer bahnbrechenden 6-Monats-Injektion, verfügbar gemacht wird. Angesichts der anhaltenden Kürzungen der Bundesmittel und der Infrastruktur für die HIV-Prävention ist es dringender denn je, die bestehenden Richtlinien zum Zugang zu PrEP in Landesrecht zu verankern.
GLAD Law unterstützt den von den Abgeordneten Lewis und Moakley sowie Senator Cyr eingebrachten Gesetzentwurf zur Beseitigung von Hindernissen bei der HIV-Prävention. Der Gesetzentwurf würde Bestimmungen in Landesrecht umsetzen, die Folgendes gewährleisten:
- Es muss sichergestellt werden, dass PrEP ohne Zuzahlungen, Selbstbehalte oder sonstige Kostenbeteiligungen im Rahmen von privaten Krankenversicherungen, staatlichen Krankenversicherungen und MassHealth verfügbar ist.
- Gewährleisten Sie den Zugang zu langwirksamer injizierbarer PrEP, einschließlich der neu von der FDA zugelassenen Sechsmonatsformulierung.
Der Gesetzentwurf würde außerdem Folgendes beinhalten:
- Versicherer sollen daran gehindert werden, einzuschränken, welche zugelassenen Ärzte PrEP verschreiben dürfen, oder eine vorherige Genehmigung zu verlangen, die den Zugang verzögert.
- Die Justizvollzugsanstalten sollen verpflichtet werden, berechtigten Personen bei ihrer Entlassung PrEP, einschließlich langwirksamer injizierbarer PrEP, zur Verfügung zu stellen – ein entscheidender Schritt, um gefährdete Bevölkerungsgruppen zu erreichen.
Im September sagte GLAD Law vor dem Gemeinsamen Ausschuss für Finanzdienstleistungen zur Unterstützung des Gesetzentwurfs aus.
GLAD Law arbeitete außerdem mit dem Frannie Peabody Center in Maine zusammen, um sich für den von Abgeordnetem Matthew Moonen eingebrachten Gesetzentwurf LD 1687 einzusetzen. Im Juli unterzeichnete Gouverneurin Janet Mills das Gesetz – “Ein Gesetz zur Klarstellung und Verbesserung des Zugangs zu HIV-Präventionsmedikamenten”.
Aufbauend auf dem 2021 in Maine verabschiedeten Gesetz, das es ermöglicht, PrEP und PEP (Postexpositionsprophylaxe) direkt von Apothekern zu beziehen, erweitert das neue Gesetz den Zugang wie folgt:
- Die Landesgesetzgebung soll präzisieren, dass Apotheker bahnbrechende neue langwirksame injizierbare PrEP-Präparate vorübergehend ohne ärztliche Verschreibung abgeben und verabreichen können.
- Apothekern soll die Möglichkeit eingeräumt werden, sich die Kosten für die Abgabe und Verabreichung von PrEP und PEP erstatten zu lassen, mit dem Ziel, die Verfügbarkeit von Medikamenten zur Prä- und Postexpositionsprophylaxe zu verbessern.
Lesen Sie mehr über die Geschichte der AIDS-Epidemie und die Bedeutung dieses Medikaments. von Bennett Klein, Senior Director für Prozessführung und HIV-Recht.
Schutz von Kindern und Familien in Pennsylvania
Das Parlament von Pennsylvania berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der allen Kindern die Möglichkeit einer rechtlichen Bindung zu beiden Elternteilen gewährleisten soll, unabhängig vom Geschlecht oder Familienstand der Eltern oder der Art ihrer Familiengründung. Der Gesetzentwurf wurde von dem Abgeordneten Benjamin Sanchez eingebracht., HB 350, das Pennsylvania Uniform Parentage Act (“PA UPA”), würde Pennsylvanias veraltete Abstammungsgesetze modernisieren, um sicherzustellen, dass sie klar, gerecht und für alle Familien, einschließlich der durch künstliche Befruchtung entstandenen Familien, umfassend sind.
Sicherheit für Familien durch bestätigende Adoption in Vermont
GLAD Law unterstützte VT H98, Das im Juli in Kraft getretene Gesetz “Bestätigungsadoptionen” wurde von den Abgeordneten Rachelson, Arsenault, Christie, Goodnow, Headrick und LaLonde eingebracht und vereinfacht den Adoptionsprozess für Eltern, die eine Adoptionsurkunde zur Bestätigung einer bestehenden rechtlichen Eltern-Kind-Beziehung anstreben. Die Bestätigung einer bestehenden Eltern-Kind-Beziehung bietet Familien, die durch künstliche Befruchtung entstanden sind, zusätzliche Sicherheit, insbesondere LGBTQ+-Familien, vor allem wenn sie umziehen oder Vermont verlassen.
Abwehr von Gesetzesentwürfen gegen Transgender-Schüler in Maine
Das Parlament von Maine lehnte im Juni acht Gesetzesentwürfe ab, gezielten Transgender-Schülern und die Transgender-Community im Allgemeinen sowie den Schutz der Bürgerrechte in Maine. Über 900 Einwohner Maines sagten im Mai bei einer öffentlichen Anhörung gegen Bestrebungen aus, den Antidiskriminierungsschutz des Maine Human Rights Act aufzuheben und Transgender-Schüler von der Teilnahme am Schulsport auszuschließen. Die Anhörung brachte einen bemerkenswerten Querschnitt der Bevölkerung des Bundesstaates zusammen – Eltern, Pädagogen, Mitschüler, aktive und ehemalige Sportler, Vertreter verschiedener Glaubensrichtungen und ganz normale Einwohner Maines jeden Alters und jeder Herkunft – alle vereint im Einsatz für Würde, Fairness und Inklusion. GLAD Law arbeitete mit Mitgliedern der Community und unseren Partnern im Bundesstaat zusammen, darunter die ACLU von Maine, EqualityMaine, MaineTransNet, die Maine Women's Lobby, OUT Maine und Portland Outright, um diese schädlichen Gesetzesentwürfe zu stoppen.
Führend mit Werten: Das Engagement der Eastern Bank für Gleichstellung
Die Liste der Unternehmen, die seit Beginn der zweiten Amtszeit Trumps ihre Programme für Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) – einschließlich LGBTQ+-Initiativen – eingestellt oder eingeschränkt haben, ist lang. Darunter befinden sich viele Firmen, die lange als Verbündete galten. Die Eastern Bank gehört nicht dazu.
“Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion gehören zu unseren Kernwerten”, sagte Bob Rivers, Vorstandsvorsitzender der Eastern Bank. “Ein weiterer ist Innovation, und beides hängt miteinander zusammen. Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Leistungen, einem besseren Denken und einem tieferen Verständnis.”
Unter Rivers' fast zwei Jahrzehnten Führung ist Eastern dramatisch gewachsen – im Jahr 2020 wandelte sich die Bank von der ältesten und größten Genossenschaftsbank des Landes zu einem börsennotierten Unternehmen. $25 Milliarden an Vermögenswerten und über 100 Standorte in Connecticut, Massachusetts, New Hampshire und Rhode Island. Im vergangenen Monat schloss das Unternehmen die Übernahme der in Brockton ansässigen HarborOne Bancorp ab und setzt damit seine stetige Expansion fort.

Rivers stärkte Easterns Tradition des Gemeinwesens, der Barrierefreiheit und des philanthropischen Engagements durch bedeutende Investitionen in die LGBTQ+-Community. Er führte diesen Fokus auf die Übernahme der Wainwright Bank im Jahr 2010 zurück, einer engagierten Unterstützerin der LGBTQ+-Community. Im selben Jahr unterzeichnete Eastern als erstes von 70 Unternehmen eine entsprechende Erklärung. Amicus Brief Wir lehnen den Defense of Marriage Act (DOMA) in unserem Gill gegen OPM Klage. Die Bank begann außerdem, das „Spirit of Justice Award Dinner“ von GLAD Law zu sponsern und leistet weitere großzügige Unterstützung.
Rivers' persönliches Engagement für Gleichberechtigung ist ebenso stark. Im Jahr 2018, Er mobilisierte Wirtschaftsführer dazu Er unterstützt die “Ja zu 3”-Kampagne zur Verteidigung des transinklusiven Antidiskriminierungsgesetzes von Massachusetts. Als Mitglied unseres Equal Justice Council unterstützt er GLAD Law persönlich.
Wenig überraschend, Eastern Bank hat die Höchstpunktzahl erreicht Seit elf Jahren in Folge auf dem Corporate Equality Index der Human Rights Campaign.
Wir sprachen mit Rivers darüber, wie wichtig es ist, trotz der Anti-DEI-Kampagne der Trump-Regierung weiterhin die Inklusion von LGBTQ+-Personen zu unterstützen, und warum andere Unternehmen es ihnen gleichtun sollten. “Wir müssen mit aller Kraft kämpfen”, sagte Rivers. “Als Gesellschaft haben wir schon zu viel erreicht, um jetzt zurückzufallen.”
Angesichts des Rückgangs von DEI ist es erfreulich, dass Sie über deren Vorteile sprechen. Welche Werte liegen der Unterstützung der Eastern Bank für die Inklusion von LGBTQ+ zugrunde?
Seit unserer Gründung im Jahr 1818 konzentriert sich unsere Mission auf die in unserer Gesellschaft unterrepräsentierten Gruppen. Wir waren die dritte Genossenschaftsbank in den USA – eine Bank für alle Menschen in einer Zeit, als es weder eine nationale Währung noch ein nationales Bankensystem gab und nur Wohlhabende Zugang zu Handelsbanken hatten. Unsere Gründer erschlossen dieses Kapital nicht nur für ihre eigenen Unternehmen, sondern um allen – einschließlich Frauen – einen sicheren Ort zum Sparen und Kreditaufnehmen zu bieten. Wir gehörten zu den ersten Banken im Land, die Frauen die Eröffnung von Bankkonten ermöglichten.
Unser Engagement für die LGBTQ+-Community begann mit unserer Fusion mit der Wainwright Bank, da diese Organisation in der queeren Community hoch angesehen war – und das völlig zu Recht. Wir wollten beweisen, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden, sie weiterführen und sogar noch stärken konnten.
Was unternimmt die Eastern Bank, um sicherzustellen, dass die Anti-LGBTQ+-Politik und -Rhetorik der Bundesregierung das Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl ihrer Mitarbeiter nicht untergräbt, insbesondere jetzt?
Intern nutzen wir viele Instrumente, darunter anonyme Umfragen, die einige demografische Informationen erfassen, um die Stimmung der Menschen einzuschätzen.
Wir haben mittlerweile 13 Mitarbeitergruppen (Employee Resource Groups, ERGs), darunter ’Equality Under the Blue“ für LGBTQ+-Mitarbeiter. Diese von Mitarbeitern organisierten Gruppen sorgen dafür, dass wir als Gemeinschaft vernetzt sind, uns der relevanten Themen bewusst sind und Möglichkeiten zur Interessenvertretung und Förderung erkennen. Sie helfen uns, die Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu verstehen und zu wissen, wo wir uns stärker engagieren sollten.
Wir verwenden die Kennzahlen des Corporate Equality Index, um zu messen, wie wir als Unternehmen in den Augen der Human Rights Campaign und der breiteren LGBTQ+-Community abschneiden.
Unser DEI-Dashboard erfasst die demografische Repräsentation in Führungspositionen, im Vorstand und in anderen Funktionen. Wir setzen uns Diversitätsziele, weil wir als Regionalbank die Menschen und Regionen, denen wir dienen, widerspiegeln wollen. Es beginnt mit Talent und Eignung – aber mit einem klaren Ziel: einer angemessenen Repräsentation.
Unser Leitbild lautet: “Wir tun Gutes, um allen Menschen zu Wohlstand zu verhelfen”, und das ist unser oberstes Prinzip. Ich bezeichne Eastern immer als Sozialunternehmen innerhalb eines Finanzdienstleistungskonzerns, denn unsere Mission und unsere Werte bilden den Kern unseres Selbstverständnisses. Das Finanzdienstleistungsgeschäft stellt uns die Ressourcen zur Verfügung, um diese Mission voranzutreiben. In der aktuellen Situation haben wir beschlossen, unseren eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Im März schrieb ich an alle Mitarbeitenden und erklärte ihnen, dass Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) fest in unserer DNA verankert sind, in unserer Geschichte und unseren Werten wurzeln, und dass eine Änderung daran unser Wesen untergraben würde.
Wie fördert Eastern die intersektionale Zusammenarbeit?
Intersektionalität ist unerlässlich. Wir sind ein diversifiziertes Unternehmen und machen uns Sorgen um Silodenken in unserer Organisation, da unser Geschäft von Zusammenarbeit, gegenseitigen Empfehlungen und Beziehungen lebt. Dasselbe gilt für unsere Mitarbeitergruppen. Sie organisieren Veranstaltungen für alle und arbeiten oft zusammen. Mitarbeiter können beispielsweise Mitglied bei „Equality Under the Blue“ und gleichzeitig bei der „Black Professional Alliance“, „Latinos in Action“ oder „Parents and Families“ sein. Diese Überschneidungen bereichern die Gespräche und verdeutlichen, dass jeder Mensch mehrere, nicht immer sichtbare Identitäten in sich trägt. Das erweitert den Horizont, fördert Offenheit und stärkt den Zusammenhalt, da die Mitarbeiter erkennen, dass ihnen im Grunde dieselben Dinge wichtig sind. Daher erfassen wir Intersektionalität in unserem DEI-Dashboard und in unseren Umfragen.
Wie würden Sie sich wünschen, dass andere Unternehmen oder Führungskräfte sich jetzt für die LGBTQ+-Community einsetzen?
Ich wünsche mir, dass sie konsequent bleiben und ihre bisherige Arbeit fortsetzen. Wir nehmen beispielsweise seit vielen Jahren am Boston Pride teil, und zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme dieses Jahr aus Angst vor Repressalien seitens der Trump-Regierung oder anderer abgesagt. Manche dieser Befürchtungen sind berechtigt, manche eingebildet, manche übertrieben.
Selbst als börsennotiertes Unternehmen haben unsere Aktionäre unsere Positionen nie infrage gestellt. Analysten sagen mir nicht: “Wir befürchten, Sie gefährden Ihr Geschäft.” Beim Abschluss unserer letzten Fusion mit HarborOne hat niemand hinterfragt, ob unsere Haltung die Zustimmung beeinflussen würde. Daher mein Rat an Unternehmen: Es ist nicht so riskant, wie Sie denken.
Ich weiß, dass ich das leichter sagen kann, weil Ost-Neuengland unser Hauptmarkt ist. Unternehmen mit Hauptsitz hier, die bedeutende Geschäftstätigkeiten in konservativen Bundesstaaten haben, werden hinsichtlich ihrer Geschäftspraktiken genau unter die Lupe genommen. Und selbst wenn sie sich in diesen Regionen möglicherweise von der DEI-Initiative zurückgezogen haben, nutzen diese Bundesstaaten sie als Druckmittel gegen das, was diese Unternehmen hier tun könnten.
Unser Ansatz besteht darin, über unsere Werte nachzudenken, zu ihnen zu stehen und dafür zu kämpfen. für sie, im Gegensatz zum Kampf gegen etwas oder jemand anderes.
Die Eastern Bank hat GLAD Law auf vielfältige Weise unterstützt. Warum ist es Ihnen wichtig, unsere Arbeit zu unterstützen?
GLAD Law engagiert sich landesweit an vorderster Front für die Rechte von LGBTQ+-Personen. Sie sind ein unverzichtbarer Partner, denn wir sind keine Juristen; uns liegt das Thema am Herzen und wir möchten die Arbeit unterstützen und bekannter machen, aber wir brauchen GLAD Law, um zu verstehen, wo wir uns am besten einbringen können.
Können Sie Beispiele für gewonnene Erkenntnisse nennen?
Ich lernte Mary Bonauto 2010 während der Fusion mit Wainwright kennen. Sie bat uns, die Stellungnahme als Sachverständige im DOMA-Verfahren zu unterzeichnen. Ich sagte zu. Durch unser Engagement erwarben wir wertvolle Kenntnisse und konnten eigene Projekte umsetzen. Da gleichgeschlechtliche Ehepartner nach DOMA im US-Bundessteuerrecht nicht anerkannt wurden, zahlten wir betroffenen Mitarbeitern eine Zulage, um die steuerlichen Nachteile auszugleichen, bis das Gesetz aufgehoben wurde.
Wir haben auch unseren Krankenversicherer gewechselt, mit dem wir eine langjährige Beziehung hatten, weil wir einen Versicherer wollten, der die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen abdeckt.
Du lässt deinen Worten wirklich Taten folgen.
Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter wissen, dass dies keine leeren Versprechungen sind. Wir kümmern uns um sie, wir kümmern uns um die Gemeinschaften, denen sie angehören, und wir werden durch Spenden, politische Maßnahmen und Interessenvertretung aktiv werden.
Unser Motto lautet: “Richtig und klug”. Was halten wir für richtig, und wie passt das zu unserem Geschäft – also zum Klugen? Oftmals bietet uns unser Unternehmen einfach die Plattform, um mit anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Wenn ich mit anderen Führungskräften über LGBTQ+ oder ähnliche Themen spreche, verliere ich mich nicht in der Frage nach dem “Richtigen”. Leider stößt der moralische Imperativ in Geschäftsgesprächen nicht immer auf Resonanz, “klug” hingegen schon. Wenn man darlegen kann, wie die Unterstützung eines bestimmten Anliegens dem Geschäft zugutekommt – sei es durch Talentgewinnung, Mitarbeiterbindung, Weiterentwicklung, Kundenstamm, Reputation usw. –, dann sind die anderen dabei.
In Zeiten wie diesen – in denen Bürgerrechte, die LGBTQ+-Community und die Demokratie selbst bedroht sind – haben viele Unternehmen Praktiken aufgegeben, von denen sie einst wussten, dass sie richtig und klug waren, und damit ihre eigene Glaubwürdigkeit untergraben. Die Eastern Bank hat diesen Weg schon vor langer Zeit eingeschlagen. Das ist, wer wir sind, und dabei bleiben wir.
Ehrung der Verdienste und der Staatsführer
Gala „Geist der Gerechtigkeit“ 2025


Am 6. November versammelten wir uns, um auf die Stärke unserer Gemeinschaft und unsere Geschichte von Mut, strategischer Interessenvertretung, kreativem Widerstand, Zusammenarbeit und Mitgefühl zurückzugreifen, bei unserem größten Event des Jahres, dem Spirit of Justice Award Dinner.
Wir wurden von dem Preisträger Tony Hoang inspiriert, der sich in Kalifornien mit großem Erfolg für den Schutz und die Ausweitung der Rechte von LGBTQ+-Personen einsetzt. Gemeinsam feierten wir die Rechte, die wir geschützt, das Unrecht, das wir verhindert haben, und die Erfolge, die wir auf dem Weg zu unserer Vision einer Zukunft voller Gerechtigkeit und Freiheit für uns alle erzielt haben.
In einer Zeit, in der zu viele Unternehmen und Institutionen nachgeben und sich von der Unterstützung der Gleichstellung zurückziehen, schätzen wir diejenigen, die den Mut und die Überzeugung haben, weiterhin präsent zu sein. auf unserer Website.Wir sind dankbar und ermutigt von ihrer Entschlossenheit im Kampf für Gerechtigkeit.






Wahrung der Bürgerrechte: Staatliche Strategien für Verteidigung und Fortschritt.
Am Vortag begrüßten wir unsere Community zu einer Podiumsdiskussion mit Ricardo Martinez von GLAD Law, Tony Hoang (Preisträger des Spirit of Justice Awards), Tre'Andre Valentine von der Massachusetts Transgender Political Coalition und Tanya Neslusan von MassEquality. Gemeinsam erörterten diese führenden Persönlichkeiten aus Kalifornien und Massachusetts die Möglichkeiten der Interessenvertretung vor Ort und wie wir auf Landesebene Chancen schaffen können, um den Schutz von LGBTQ+-Personen und Bürgerrechten im Allgemeinen angesichts der anhaltenden Angriffe zu verbessern.
Wir wurden außerdem von Partnerorganisationen unterstützt, um Ressourcen und Möglichkeiten zur Beteiligung an dieser Arbeit auszutauschen – die Massachusetts-Kommission für LGBTQ-Jugendliche, Massengleichheit, Und PAIR-Projekt.Es war eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Aktivisten aus dem ganzen Land zu versammeln, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten für eine bessere Zukunft zu schaffen. SOJC

Sicherstellen, dass grundlegende Antidiskriminierungsgesetze LGBTQ+-Menschen weiterhin am Arbeitsplatz und darüber hinaus schützen.

Wir befinden uns vor einem Bundesgericht. Lillian Bernier vertreten, eine Transfrau, die nachts in einem Produktionsbetrieb arbeitet.
Lilians Arbeitgeber, Turbocam, weigert sich, im Rahmen seines Krankenversicherungsplans gleiche Leistungen am Arbeitsplatz, insbesondere die Kostenübernahme für medizinische Behandlungen im Zusammenhang mit der Geschlechtsangleichung, zu gewähren.
Turbocam argumentiert, dass es aufgrund der religiösen Überzeugungen des Inhabers von Gesetzen, die die Gleichbehandlung von Transgender-Personen vorschreiben, ausgenommen sein sollte. Turbocam wird jedoch von konservativen Rechtsgruppen vertreten, die im Rahmen einer konzertierten nationalen Kampagne ebenfalls die Existenz von Transgender-Personen bestreiten.
In unseren heutigen Fällen geht es nicht nur um die Aufrechterhaltung des Rechtsschutzes. Es geht darum, Versuche abzuwehren, die Existenz von Transgender-Menschen zu delegitimieren.
GLAD Law setzt sich für Lillian ein, die wie die meisten Amerikaner auf ihren Job angewiesen ist, um ihre Familie zu ernähren und deren medizinische Versorgung zu sichern. Wir kämpfen dafür, dass unsere Antidiskriminierungsgesetze, wie beispielsweise Title VII und der Americans with Disabilities Act (ADA), unsere Gemeinschaft weiterhin schützen.
“GLAD Law entwickelt Rechtstheorien, die als Bausteine für die Abwehr neuer Versuche dienen werden, unsere grundlegenden Antidiskriminierungsgesetze zu schwächen.” sagte Chris Erchull, leitender Anwalt bei GLAD Law.. “Wir haben gute Argumente für Lillian, und ein Sieg wird uns helfen, einen Weg zur Förderung der Rechte von LGBTQ+ auch in diesem feindseligen politischen Klima zu ebnen.”
Lillian ist eine Facharbeiterin beim in New Hampshire ansässigen Hersteller Turbocam, Inc. Sie ist eine engagierte Mitarbeiterin, die in den selbstfinanzierten Krankenversicherungsplan des Unternehmens einzahlt. Turbocam hält jedoch an einer generellen Ausschlussklausel für die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen fest, die nach eigenen Angaben auf den religiösen Überzeugungen des Eigentümers/Präsidenten beruht.
Wie die meisten Berufstätigen ist Lillian, die zwei Kinder großzieht, auf ihr Gehalt und die vom Arbeitgeber finanzierte Krankenversicherung angewiesen, um sich und ihre Familie zu versorgen. Da Turbocam die Kosten für Behandlungen im Zusammenhang mit ihrer Geschlechtsdysphorie nicht übernimmt, musste Lillian einen Teil der Behandlungskosten selbst tragen und hat andere, dringend notwendige Behandlungen aus Kostengründen verschoben. Es gibt keine medizinische Grundlage für den Ausschluss dieser Behandlungen vom Versicherungsschutz. Lillian suchte auf Empfehlung ihres Arztes/ihrer Ärztin eine Behandlung im Bereich der Transgender-Gesundheit auf.
“Ich bin stolz auf meine Arbeit bei Turbocam.” Lillian sagte. “Ich verlange lediglich eine faire Behandlung und die gleiche Behandlung wie meine Kollegen.”
Im Juni 2024 wies das US-Bezirksgericht für den Distrikt New Hampshire den Antrag von Turbocam auf Abweisung der Klage zurück und ebnete damit den Weg für Lillians Gerichtsverhandlung. Sowohl GLAD Law als auch Turbocam haben die monatelange intensive Vorbereitung von Schriftsätzen und der Beweisaufnahme abgeschlossen. Mit einer Entscheidung im Laufe des kommenden Jahres ist zu rechnen.
Der Rechtsstreit fand zunächst wenig öffentliche Beachtung, doch rechtsgerichtete Aktivisten und die Trump-Regierung nutzten ihn, um ihr gemeinsames Projekt der Delegitimierung der Existenz von Transgender-Menschen und der Beseitigung ihrer Rechte und Schutzmaßnahmen voranzutreiben.
Turbocam wird von Anwälten vertreten, die enge Verbindungen zur Trump-Administration und der Federalist Society pflegen, sowie vom First Liberty Institute, das dem Beirat des Projekts 2025 angehört und bereits Angeklagte in aufsehenerregenden Fällen von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung vertreten hat. In ihren Schriftsätzen wird die Existenz von Transgender-Personen und deren Bedarf an Behandlung von Geschlechtsdysphorie vehement geleugnet.
Im August reichte das US-Justizministerium eine Klage ein Interessenbekundung Unterstützung für Turbocam, das sie mit eine Pressemitteilung Die Regierung weigerte sich, Lilians Identität und ihre gelebte Existenz anzuerkennen und setzte damit ihr Muster entmenschlichender, transfeindlicher Rhetorik fort. Die Klageeinreichung erfolgte inmitten einer Flut von Richtlinien und Erlassen der Trump-Regierung, die darauf abzielten, die Rechte und den Schutz von Transgender-Personen auf Bundesebene einzuschränken, sowie einer Kampagne, die mit Hilfe von Bundesmitteln Druck auf Bundesstaaten, Universitäten, Sportorganisationen und Gesundheitseinrichtungen ausübte, um sie zu einem ähnlichen Vorgehen zu bewegen.
GLAD Law ist bereit für diesen Kampf, da Turbocam die Religion fälschlicherweise nutzt, um die Gesetze gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz im Fall Lillian zu umgehen. Der Oberste Gerichtshof hat solche Klagen wiederholt zurückgewiesen, auch in Fällen, in denen religiöse Einrichtungen oder Einzelpersonen aufgrund der Hautfarbe diskriminieren wollten, und bestätigt, dass “religiöse und philosophische Einwände” Unternehmen nicht berechtigen, gegen das Gesetz zu verstoßen. Unsere Gegner versuchen, diesen grundlegenden Rechtsstandard zu ändern, was die Tür für Diskriminierung von LGBTQ+-Personen und anderen am Arbeitsplatz weiter öffnen könnte.
“Tatsächlich beruht ihre Politik auf ihrer Abneigung gegen Transgender-Menschen.” sagte Michael Haley, Rechtsanwalt bei GLAD.. “Dies wurde deutlich, als der Inhaber und Präsident von Turbocam in seiner Aussage einräumte, dass der Firmeninhaber beispielsweise auch religiöse Einwände gegen Leistungen für gleichgeschlechtliche Ehepartner und IVF-Behandlungen habe, und dennoch würden diese Leistungen übernommen – was das wahre Motiv offenbarte.”
Turbocam behauptet fälschlicherweise, dass der ADA (Americans with Disabilities Act) keinen Schutz für Menschen mit Geschlechtsdysphorie vorsieht. Der ADA dient dem Schutz vor Diskriminierung aufgrund stigmatisierter Gesundheitszustände, und Gerichte, insbesondere im Fall [Fallnummer einfügen], haben [Berufungsinstanz einfügen], [Fallnummer ...]]]]]] Williams gegen Kincaid, haben entschieden, dass der ADA vor Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsdysphorie schützt. In unserem Fall, Doe gegen das Massachusetts Department of Correction, Ein Richter entschied, dass unsere Mandantin, eine Transfrau, die in einer Frauenvollzugsanstalt untergebracht werden möchte, mit ihren Ansprüchen nach dem ADA (Americans with Disabilities Act) voraussichtlich Erfolg haben wird.
Während Extremisten ihre Bemühungen zur Untergrabung der Gleichstellung von LGBTQ+ verstärken, Bernier gegen Turbocam Dies ist eine entscheidende Gelegenheit, zu bekräftigen, dass Transgender-Menschen wie Lillian dieselbe Würde, denselben Respekt und denselben Schutz verdienen wie alle anderen. In Lilians Fall geht es aber um weit mehr als nur um die verweigerte Gesundheitsversorgung einer Angestellten. Es ist ein wichtiger Test dafür, ob LGBTQ+-Menschen auch weiterhin den vollen Schutz wichtiger Bundesgesetze genießen werden.
Die GLAD Law-Anwälte Chris Erchull, Ben Klein, Michael Haley und Donovan Bendana arbeiten an diesem Fall.
GLAD Law ehrt Tim Stein mit der Ernennung zum Senior Advisor

GLAD Law ist stolz darauf, die Gründung von Tim Stein & Wayne Fette Seniorberater, eine Position, die im Oktober 2025 in Gedenken an Tim Stein benannt wird.
Diese Position würdigt Tims bleibendes Vermächtnis und sein lebenslanges Engagement für Gerechtigkeit und gelebte Gleichstellung von LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV. Sie stellt sicher, dass GLAD Law auch weiterhin über eine Führungsebene verfügt, die sich der Förderung unserer Mission durch strategische Rechtsberatung, Politikentwicklung und gesellschaftliches Engagement widmet.
Die Auswirkungen von Tims Geschenk
Tims Vermächtnis zeigt bereits Wirkung. Gary Buseck, der erste Inhaber der Tim Stein & Wayne Fette Senior Advisor-Position, ist seit über 40 Jahren in verschiedenen Funktionen bei GLAD Law tätig, unter anderem als Geschäftsführer und Rechtsdirektor. Seit Ende 2020 bekleidet er die wichtige Position des Senior Advisors. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:
- Bereitstellung wichtiger strategischer Beratung für das Rechtsteam und die Organisation in Bezug auf potenzielle und laufende Angelegenheiten;
- Mentoring jüngerer Anwälte;
- Beobachtung der Entwicklungen am Obersten Gerichtshof; und
- Beteiligung an juristischer Recherche und Verfassen von Texten zu bedeutenden GLAD-Rechtsprojekten.
Das Vermächtnis feiern
Um sicherzustellen, dass Tims Einfluss in der Arbeit und der Gemeinschaft von GLAD Law anerkannt wird, ist die Organisation wie folgt aufgestellt:
- Aktualisierung von Stellenbeschreibungen, E-Mail-Signaturen, Pressemitteilungen und des Organigramms, um den neuen Titel widerzuspiegeln.
- Die Verwendung des Titels in der Öffentlichkeit, wenn der Tim Stein & Wayne Fette Senior Advisor bei Veranstaltungen, Webinaren und Meetings spricht.
- Im Büro wird eine Gedenktafel angebracht, die Zitate des ersten und zukünftiger Amtsinhaber enthält.

Tim Steins Vermächtnis ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass Geplante Spenden können die Zukunft der Justiz prägen.. Indem Sie GLAD Law in Ihre Nachlassplanung einbeziehen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Werte weiterleben und die Rechte von LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV auch für kommende Generationen schützen.
Wir laden Sie ein, eine Mitgliedschaft bei GLAD Law in Erwägung zu ziehen. Legacy-Gesellschaft, eine Gemeinschaft von Unterstützern, die sich durch die Benennung von GLAD Law in ihrem Testament oder ihrer Nachlassplanung dauerhaft für die Gleichstellung eingesetzt haben.
Um mehr zu erfahren, besuchen Sie GLAD Laws Seite zum Thema geplante Spenden,oder kontaktieren Sie unsere stellvertretende Leiterin für Einzelspenden, Jordan Caress-Wheelwright, unter der Nummer 617-778-6725 oder [email protected].
Alle Kinder verdienen einen Platz in der Schule, an dem sie sich zugehörig fühlen.
Die gezielte Verfolgung von Transgender-Personen in amerikanischen Institutionen ist erschreckend, aber besonders grausam ist es, junge Menschen in Schulen ins Visier zu nehmen und ihnen in ihren verletzlichsten Jahren Unterstützung und soziale Kontakte zu verweigern.
GLAD Law setzt sich seit jeher dafür ein, dass LGBTQ+-Jugendliche gleichen Zugang zu Bildungschancen haben, einschließlich eines sicheren Lernumfelds und eines Zugehörigkeitsgefühls in der Schule. Ein wichtiger Bereich, in dem dieses Zugehörigkeitsgefühl vielen jungen Transgender-Menschen heutzutage genommen wird, ist der Schulsport.
“Als ich aufs Gymnasium kam, hatte ich wirklich Angst, weil ich nicht wusste, wen ich dort kennenlernen würde und wie es sein würde”, sagt Parker Tirrell, Kläger in unserem Fall. Tirrell und Turmelle gegen Edelblut. “Aber ich hatte eine Fußballmannschaft… Die Möglichkeit zu haben, [in einer Mannschaft zu spielen] und das Gefühl zu haben, dass man das tun darf, hilft Kindern, sich weniger ausgegrenzt zu fühlen.”

Letzten Sommer erzielten wir zugunsten von Parker und ihrer Mitklägerin Iris Turmelle einen Erfolg, der ein Gesetz des Bundesstaates New Hampshire blockierte, das allen Transgender-Mädchen die Teilnahme an Mädchenmannschaften an Mittel- und Oberschulen verbot. Das Gericht befand, das Gesetz diskriminiere aufgrund des Geschlechts und ein generelles Verbot, das alle Transgender-Mädchen unabhängig von ihren Umständen von der Teilnahme ausschließt, gehe weit über die vom Staat angeführte Begründung hinaus, Sicherheit und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Die unbestrittenen Fakten des Falles zeigten, dass von Parker und Iris keine Gefahr für die Fairness ausgeht und ihre Teilnahme das Verletzungsrisiko für niemanden erhöht.
Parker drückt es so aus: “Meine Teamkollegen, meine Freunde, alle waren immer meiner Meinung und sagten: ‘Wir wollen mit dir Fußball spielen. Wir wollen, dass du in Sicherheit bist, und wir finden, dass du das auch verdienst.’”
Dieses Urteil sicherte Parker und Iris das Recht, sich für ihre Highschool-Teams zu qualifizieren, während das Gerichtsverfahren noch läuft. Im Februar verschärfte die Trump-Regierung dann ihre Maßnahmen gegen junge Transgender-Menschen mit einer Verordnung, die darauf abzielte, alle Transgender-Mädchen landesweit vom Sport auszuschließen. Wir weiteten den Fall von Parker und Iris umgehend aus, um auch diese Verordnung anzufechten.
Unsere Klage ist weiterhin vor dem Bundesgericht in New Hampshire anhängig. Der Oberste Gerichtshof wird unterdessen zwei zusammengefasste Fälle von Schülerinnen und Schülern aus West Virginia und Idaho verhandeln, die – wie Parker und Iris – einfach nur weiterhin mit ihren Freundinnen und Freunden in ihren Mannschaften spielen wollten, denen dies aber aufgrund von Landesgesetzen verwehrt wurde, die allen Transgender-Mädchen die Teilnahme an Schulsport verbieten.
GLAD Law reichte ein ein amicus curiae Schriftsatz in den Fällen, die dem Obersten Gerichtshof vorliegen, West Virginia gegen BPJ Und Little gegen Hecox, Wir argumentieren, dass diese kategorischen Verbote gegen Titel IX verstoßen und aufgrund des Geschlechts diskriminieren. In unserer Stellungnahme legen wir dem Gericht außerdem dar, dass es, falls das eigentliche Ziel eines Bundesstaates darin besteht, faire und sichere Schulsportbedingungen für alle Schüler zu gewährleisten – und nicht die Diskriminierung von Transgender-Mädchen –, alternative Ansätze gibt, die eine Einzelfallprüfung beinhalten und sich in Schulbezirken im ganzen Land seit Jahren bewährt haben.
Der Oberste Gerichtshof wird am 13. Januar mündliche Verhandlungen in den Fällen West Virginia gegen BPJ und Little gegen Hecox abhalten. GLAD Law reichte am 17. November beim National Center for LGBTQ Rights (NCLR) eine Stellungnahme als Sachverständiger ein. Wir waren außerdem an der Koordination der Einreichung von vier weiteren Stellungnahmen beteiligt.
Wir hoffen, dass der Oberste Gerichtshof diese schädlichen und grausamen Verbote aufheben wird, denn jeder junge Mensch braucht die Chance, das Zugehörigkeitsgefühl zu erleben, das mit der Zugehörigkeit zu einem Team einhergeht.
Wie Parker sagt: “Wenn man jünger ist, ist es einfach so schwer, einen Ort der Zugehörigkeit zu finden – und Orte wegzunehmen, an denen man all das einfach vergessen kann, an denen man nicht darüber nachdenken muss, erscheint mir einfach wie eine dystopische Vorstellung.”
Im Mittelpunkt des Pflegefamiliensystems sollten Kinder und Familien stehen.
Hannah Hussey, Rechtsanwältin, mit Polly Crozier, Leiterin der Familienberatung
Die Aufgabe von Pflegefamilienorganisationen muss darin bestehen, den betreuten Kindern Stabilität, Akzeptanz und die Möglichkeit zur Familienzusammenführung zu bieten. Wenn die Interessen von Erwachsenen bei der Aufnahme eines Pflegekindes im Vordergrund stehen, lenkt dies von diesem Kernauftrag ab.
Vor einigen Jahren interviewte ich im Rahmen eines Projekts über die Herausforderungen von LGBTQ+-Jugendlichen im Pflegefamiliensystem eine junge Transperson. Ich erwartete, dass diese junge Erwachsene, die einen Großteil ihres Lebens in Pflegefamilien verbracht hatte, aus eigener Erfahrung zu ein oder zwei der vielen Probleme sprechen könnte, die in meiner Forschung immer wieder auftauchten. Stattdessen berührte sie im Laufe unseres Gesprächs die meisten der zentralen Themen, über die ich gelesen hatte, und noch einige mehr: Häufige Wechsel zwischen Pflegefamilien. Mobbing und Belästigung. Unterbringung in Wohngruppen. Suizidalität. Verweigerung medizinischer Versorgung. Kontakt mit dem Strafrechtssystem. Häusliche Gewalt.
Als ich später als Anwältin für junge Menschen im Pflegefamiliensystem arbeitete, wurde mir klar, dass die Geschichte dieses jungen Menschen kein Einzelfall ist. Nachdem Kinder von ihren Angehörigen getrennt wurden, gelingt es dem Pflegefamiliensystem allzu oft nicht, ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu bieten und ihnen eine lebenslange Bindung zu fürsorglichen Erwachsenen zu ermöglichen. Pflegeeltern spielen in diesem System eine Schlüsselrolle. Im Idealfall erlebte ich Pflegeeltern, die bereit waren, die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie standen – Pflegeeltern, die die Bedürfnisse des Kindes in den Vordergrund stellten, sich mit Nachdruck für das Kind einsetzten und flexibel, unterstützend und offen waren. In anderen Fällen sah ich jedoch, wie Kinder in Pflegefamilien misshandelt und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wurden, wenn Spannungen zwischen den Vorstellungen der Pflegeeltern von ihrem Pflegekind und der Realität des jungen Menschen vor ihnen auftraten.
Die verheerende Realität der schlechten Zukunftsaussichten junger Menschen in Pflegefamilien erfordert tiefgreifende systemische Veränderungen. In Massachusetts und mehreren anderen Bundesstaaten – darunter Vermont, Washington und Oregon – wurden Ressourcen jedoch stattdessen in Rechtsstreitigkeiten um Erwachsene investiert, die eine Pflegeelternlizenz erwerben möchten. In all diesen Staaten weigerten sich Pflegeeltern oder angehende Pflegeeltern, den Lizenzierungsauflagen zuzustimmen, da die Bestimmungen, die die Unterstützung von LGBTQ+-Jugendlichen in ihrer Obhut vorschreiben, mit ihren religiösen Überzeugungen unvereinbar seien. Als der Staat ihnen daraufhin die Lizenz verweigerte, klagten sie.
Auch die Bundesregierung hat sich diesem Trend angeschlossen, und die Behörde für Kinder und Familien hat ein Schreiben versandt. Briefreihe an Staaten, die bereits Maßnahmen ergriffen haben, um sichere Unterbringungen für LGBTQ+-Jugendliche in staatlicher Obhut zu gewährleisten, und werden aufgefordert, ihre Richtlinien zur Pflegeelternlizenzierung zu überprüfen.
Wie das Pflegefamiliensystem funktioniert und warum Familienzusammenführung wichtig ist
Diese Klagen, Briefe und ein Großteil der Medienberichterstattung zu diesem Thema vernachlässigen einen entscheidenden Kontext: Pflegefamilien sollen eigentlich eine vorübergehend Intervention. Jedes Kind hat eine Familie, in die es hineingeboren wurde und zu der es gehört. Jede Fremdunterbringung soll vorübergehend sein, mit dem Ziel, das Kind sicher mit seinen Eltern wiederzuvereinen. Daher haben Pflegeeltern nicht dieselben Rechte wie leibliche Eltern. Tatsächlich haben viele Pflegekinder Eltern, deren elterliche Rechte intakt sind und die um die Wiedervereinigung mit ihren Kindern kämpfen. Es ist unmöglich, die in diesen Klagen aufgeworfenen Fragen wirklich zu verstehen, ohne die problematischen Muster der Familientrennung zu begreifen, aus denen sie entstehen.
In der allgemeinen Vorstellung kommen Kinder oft aufgrund von Misshandlung oder Vernachlässigung in Pflegefamilien. Tatsächlich werden die meisten Kinder aber von Jugendämtern aufgrund von Vernachlässigungsvorwürfen aus ihren Familien genommen. Und was oft als Vernachlässigungsvorwurf erscheint, hat in Wirklichkeit mit Armut zu tun, darunter fehlender sicherer Wohnraum, unzureichende Kinderbetreuung und mangelnde hochwertige Angebote zur Deckung des körperlichen, seelischen und verhaltensbezogenen Gesundheitsbedarfs.
Die Inobhutnahme von Kindern durch den Staat trifft einkommensschwache Familien und Familien mit Migrationshintergrund überproportional häufig. In Massachusetts beispielsweise sind schwarze, lateinamerikanische, indigene und Kinder mit mehreren ethnischen Zugehörigkeiten überproportional häufig unter denjenigen vertreten, die wegen Vernachlässigung in Obhut genommen werden. Diese Daten stehen im Kontext historischer Muster, in denen das Pflegefamiliensystem und seine Vorgängerorganisationen einkommensschwache Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund von ihren Familien trennten. die Entfernung von Tausenden von einheimischen Kindern aus ihren Familien und Gemeinschaften als Instrument der Assimilation.
Als Reaktion darauf haben Experten und Befürworter der Pflegekinderhilfe folgende Prioritäten gesetzt: Familien dabei helfen, zusammenzubleiben, Er setzte sich dafür ein, dass staatliche Ressourcen nicht für die Herausnahme von Kindern, sondern für die Bereitstellung der notwendigen Unterstützung verwendet werden, um die Sicherheit der Kinder zu Hause zu gewährleisten.
In diesem Kontext treten Pflegeeltern in Erscheinung. Ihre Aufgaben sind vielfältig – von der kurzfristigen Betreuung über die mehrjährige Pflege bis hin zur Adoption. Idealerweise übernehmen sie jedoch eine zeitlich begrenzte Übergangslösung, bis die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Unabhängig von der Dauer der Betreuung trägt der Staat eine besondere Verantwortung für die ihm anvertrauten Kinder. Daher müssen Pflegeeltern, die sich bereit erklären, die Betreuung dieser jungen Menschen zu übernehmen, ein aufwendiges Antragsverfahren durchlaufen und verschiedene staatliche Auflagen erfüllen. In einigen Bundesstaaten – wie beispielsweise … Massachusetts – Zu den Lizenzierungsrichtlinien gehören grundlegende Erwartungen an Pflegeeltern, den rassischen, ethnischen, sprachlichen, kulturellen und religiösen Hintergrund eines Kindes sowie dessen sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität zu respektieren und zu unterstützen.
Warum LGBTQ+-Jugendliche im Pflegefamiliensystem unverhältnismäßig stark benachteiligt werden
Die Klagen der Pflegeeltern und die Schreiben der Bundesbehörden (ganz zu schweigen von einer ähnlichen Bestimmung in Präsident Trumps jüngstem Durchführungsverordnung über Pflegefamilien) Auch der Kontext, vor dem Staaten Richtlinien zum Schutz junger LGBTQ+-Menschen erlassen haben, wird ignoriert. Seit Jahren machen Forschende, Interessenvertreter, Fachkräfte und die Jugendlichen selbst deutlich, dass LGBTQ+-Jugendliche in der Pflegefamilienbetreuung zwar überrepräsentiert, aber unzureichend versorgt sind.
Studien in verschiedenen Ländern und Regionen haben gezeigt, dass LGBTQ+-Jugendliche in Pflegefamilien überproportional vertreten sind. Mehrere Untersuchungen ergaben, dass etwa ein Drittel der betreuten Jugendlichen LGBTQ+ sind. Diese jungen Menschen gelangen aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenen Wegen in die Pflegefamilienbetreuung. In manchen Fällen führt ein familiärer Konflikt im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität eines Kindes zum Eingreifen des Jugendamtes. In anderen Fällen werden LGBTQ+-Kinder aus denselben Gründen wie ihre nicht-LGBTQ+-Gleichaltrigen aus ihren Familien genommen. Manche Kinder identifizieren sich bereits bei ihrer Aufnahme in die Pflegefamilie als LGBTQ+, andere entwickeln das Bewusstsein für ihre Identität erst Monate oder Jahre später. Wichtig ist, dass sich nicht alle diese Kinder gegenüber ihren Pflegeeltern oder Sozialarbeitern als LGBTQ+ geoutet haben.
Beobachter warnen schon lange vor einer Krise bei der Unterbringung von LGBTQ+-Jugendlichen in Massachusetts und anderswo. Zum Beispiel, Ein Bericht aus dem Jahr 2021 stellte fest dass die regionalen Büros des Massachusetts Department of Children and Families regelmäßig Schwierigkeiten hatten, Unterbringungsmöglichkeiten für transsexuelle Jugendliche zu finden. Forschungsergebnisse aus anderen Rechtsordnungen hat ähnlich gefunden LGBTQ+-Jugendliche werden häufiger in verschiedenen Einrichtungen untergebracht und leben mit größerer Wahrscheinlichkeit in Wohngemeinschaften. LGBTQ+-Pflegekinder berichten auch von höheren Raten von Misshandlung im Vergleich zu ihren nicht-LGBTQ+-Gleichaltrigen.. Und Pflegefamilien kann ein Vorbote für die Involvierung in das Jugendstrafrecht sein., insbesondere für LGBTQ+-Jugendliche mit Migrationshintergrund.
Fast alle jungen Menschen in Pflegefamilien haben irgendeine Form von Trauma erlebt, darunter die Trennung von ihren Herkunftsfamilien. Negative Erfahrungen mit erwachsenen Pflegepersonen während der Pflegezeit können dieses Trauma noch verstärken und LGBTQ+-Jugendliche in eine besonders prekäre Lage bringen. Werden die Bedürfnisse junger Menschen nach Unterstützung, Verständnis, Akzeptanz und Sicherheit in ihrer Pflegefamilie nicht erfüllt, kann dies Gefühle der Isolation oder Scham vertiefen oder sogar zum Abbruch der Pflegefamilie führen. Jeder Umzug, bei dem ein junger Mensch seine Pflegefamilie verlassen muss, um in eine neue Pflegefamilie zu gelangen, kann Trauer, Verwirrung und Unsicherheit auslösen. Solche Abbrüche lehren junge Menschen schmerzhafte Lektionen – Lektionen wie, nicht für sich selbst einzustehen, Erwachsenen in ihrem Leben nicht zu vertrauen und sich nicht zu sehr zu binden. Sie gefährden auch die familiären Bindungen zusätzlich, insbesondere wenn ein Wechsel der Pflegefamilie die Trennung von Geschwistern bedeutet, die ebenfalls in Pflegefamilien leben. Und wenn der Staat keine geeignete Pflegefamilie für LGBTQ+-Jugendliche finden kann, verlassen diese möglicherweise ihre Pflegefamilie und suchen sich andere Wohn- und Unterstützungsmöglichkeiten – wodurch sie der Gefahr körperlicher und sexueller Gewalt sowie der Prostitution ausgesetzt sind.
Warum unterstützende Pflegefamilien für die Sicherheit von LGBTQ+-Jugendlichen so wichtig sind
Diese Herausforderungen unterstreichen, wie wichtig es ist, Bezugspersonen zu finden, die den Bedürfnissen junger Menschen in erster Linie gerecht werden können. Es ist allgemein anerkannt, dass die Akzeptanz innerhalb der Familie ein Schutzfaktor für LGBTQ+-Kinder ist. Wenn Bezugspersonen akzeptierendes Verhalten zeigen, sind LGBTQ+-Jugendliche… weniger wahrscheinlich Bei ihnen ist das Risiko, Selbstmord zu begehen, Drogen zu konsumieren oder über starke Depressionen zu berichten, geringer, und ihr Risiko, an HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu erkranken, ist geringer. Akzeptierendes Verhalten Dazu gehört die Unterstützung der LGBTQ+-Identität eines Kindes, auch wenn sich die Betreuungsperson dabei unwohl fühlt, die Unterstützung des Geschlechtsausdrucks eines Kindes und das Eintreten für ein Kind, wenn es aufgrund seiner Identität misshandelt wird.
Dieser letzte Punkt ist besonders wichtig für junge Menschen in Pflegefamilien, denen es oft an umfassender Unterstützung in wichtigen Bereichen wie Bildung und medizinischer Versorgung mangelt. Pflegeeltern, die ihr Pflegekind täglich sehen und mit ihm sprechen, sind prädestiniert, mit Sozialarbeitern, Anwälten, Pädagogen und medizinischem Fachpersonal in Kontakt zu treten, wenn ein LGBTQ+-Kind in der Schule Diskriminierung oder Belästigung erfährt oder keine angemessene medizinische Versorgung erhält.
Nichts davon verlangt von Pflegeeltern Perfektion, noch müssen sie ihre Glaubenstraditionen aufgeben. Im Gegenteil: Sich zu bemühen, die individuellen Bedürfnisse eines jungen Menschen zu verstehen und zu erfüllen, selbst wenn sich Aspekte seiner Identität, seiner Überzeugungen oder seiner Lebenserfahrung unterscheiden, ist ein zentraler Bestandteil der Pflegeelternschaft. Forschung Die Studie zeigt, dass Betreuungspersonen (einschließlich Pflegeeltern) mit Unterstützung ihre Fähigkeiten zur Betreuung von LGBTQ+-Jugendlichen verbessern können. Sie müssen dabei nicht allein handeln. Die Vernetzung von LGBTQ+-Jugendlichen mit Ressourcen wie LGBTQ+-Selbsthilfegruppen oder Mentoring-Programmen bietet konkrete Vorteile.
Den Blick fürs große Ganze bewahren
Für Pflegefamilienorganisationen ist es von entscheidender Bedeutung, den betreuten Kindern Stabilität, Akzeptanz und die Möglichkeit zur Familienzusammenführung zu bieten. Wenn die Interessen der Erwachsenen bei der Aufnahme eines Pflegekindes im Vordergrund stehen, wird diese Kernaufgabe vernachlässigt.
In den letzten Wochen des Jahres 2026 werden Millionen Familien im ganzen Land zusammenkommen, um die Feiertage mit ihren Lieben zu verbringen. Für viel zu viele Kinder in Pflegefamilien wird dies nicht möglich sein. Wir alle können dazu beitragen, Kindern und Familien die notwendige Unterstützung zu gewährleisten, damit sie gemeinsam sicher und gesund aufwachsen können. Angesichts der zunehmenden Ernährungsunsicherheit infolge der jüngsten Weigerung der Bundesregierung, die Lebensmittelhilfe (SNAP) zu finanzieren, der erwarteten drastischen Erhöhungen der Krankenversicherungsprämien und der Bedrohung wichtiger Programme wie Medicaid und Head Start ist das Risiko einer Unterbringung in Pflegefamilien für Familien, die ohnehin schon ums Überleben kämpfen, enorm. Wir rufen alle, die sich für Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien engagieren möchten, dazu auf, sich für eine Welt einzusetzen, in der Kinder gar nicht erst in Pflegefamilien kommen müssen.
Updates erhalten
Vielen Dank, dass Sie die GLAD Law Briefs lesen. Ihre Unterstützung macht diese Arbeit möglich.
Tragen Sie sich in die Mailingliste von GLAD Law ein, um über die Themen, die Ihnen wichtig sind, bevorstehende virtuelle Veranstaltungen und Möglichkeiten zur Förderung von Gleichheit und Gerechtigkeit auf dem Laufenden zu bleiben!






