Von Geschäftsführer Ricardo Martinez

Ricardo Martinez lächelt und trägt ein weißes Button-Down-Hemd und einen hellbraunen Blazer

Wir von GLAD Law glauben an etwas Größeres als uns selbst: eine Vision von Gerechtigkeit, Freiheit und einer Welt, in der LGBTQ+-Menschen in Würde und Gleichberechtigung vor dem Gesetz leben und sich entfalten können. Diese Vision wird angegriffen. Was wir heute erleben, ist keine Politik wie üblich, sondern eine koordinierte Kampagne der Angst, der Desinformation und staatlich sanktionierter Grausamkeit, die darauf abzielt, uns zu isolieren, zu kriminalisieren und die Öffentlichkeit von tieferliegenden Versäumnissen der Regierung abzulenken. Wir werden zu Sündenböcken gemacht – aber wir weigern uns, uns einschüchtern oder an den Rand drängen zu lassen. 

Die Reaktion von GLAD Law entspringt nicht der Verzweiflung, sondern Disziplin, Mut und Tatkraft.

Unsere Bewegung hat nie auf die Erlaubnis angewiesen sein, zu existieren oder für unsere Rechte zu kämpfen – von der Zeit vor Stonewall über die AIDS-Krise bis hin zu den Kämpfen für die Ehegleichstellung und dem heutigen Kampf für die Rechte von Transgender-Menschen. Wir stammen aus einer Generation von Menschen, die Widerstand leisteten, sich organisierten und die Welt um sich herum veränderten. Und wir tragen dieses Erbe weiter für die jungen Menschen, die uns heute hoffnungsvoll beobachten. Vertrauen – dass wir in Bewegung bleiben werden. 

Unsere Strategie zielt darauf ab, dauerhafte Sicherheit, Würde und rechtliche Gleichstellung für LGBTQ+-Menschen zu gewährleisten und gleichzeitig die Demokratie selbst zu verteidigen. In dieser Ausgabe erfahren Sie mehr über sechs Wege, auf denen wir den Kampf für Gerechtigkeit anführen: 

  • Stärkung unserer Position durch enge Zusammenarbeit mit lokalen, regionalen und nationalen Partnern zum Schutz unserer Rechte

Diese Strategie führt zu echten Ergebnissen. Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir besiegt acht Anti-Transgender-Gesetzesentwürfe in Maine; fortschrittlich HIV-Prävention durch Gesetze zum Zugang zu PrEP in Maine und Massachusetts; umgesetzt Massachusetts Parentage Act und verbesserte den Schutz der Elternschaft in sechs weiteren Bundesstaaten; und erwirkte einstweilige Verfügungen, die schädliche Präsidialverordnungen aus der Trump-Ära blockierten – zum Schutz unter anderem, 19 Transgender-Frauen Diejenigen, die in Männergefängnisse verlegt worden wären. Wir haben dazu beigetragen, das Verbot von DEI-Programmen in New Hampshire zu stoppen und das Schutzgesetz in Massachusetts zu stärken, um den Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Jeder dieser Erfolge spiegelt koordiniertes, präzises und unnachgiebiges Engagement wider. 

Diese Erfolge verdanken wir unserem Team – Anwälten, Fürsprechern, Mitarbeitern und Partnern –, das sich unermüdlich und engagiert für seine Rechte einsetzt. Sie beantworten Anrufe von Familien in Krisensituationen, prüfen hunderte Seiten schädlicher Gesetze und verfolgen Fälle, in denen es um Menschenleben und Zukunftsperspektiven geht. Ihr unerschütterlicher Einsatz sorgt dafür, dass diese Arbeit auch angesichts steigender Nachfrage und zunehmenden Widerstands weitergeht. 

Dieser Moment erfordert Klarheit und Engagement. Transgender-Jugendliche, ältere LGBTQ+-Menschen, Familien, die um ihre Sicherheit kämpfen, und Gemeinschaften, die auf kontinuierliche Investitionen in HIV-Prävention und -Forschung angewiesen sind, brauchen unsere volle Unterstützung. Unsere Gegner sind zwar gut finanziert und unerbittlich, aber wir begegnen ihnen mit Strategie, der Stärke eines Bündnisses und dem Mut zum Handeln. 

Wir werden weiterkämpfen. Wir werden weiter klagen. Wir werden uns weiterhin organisieren.

Und gemeinsam werden wir gewinnen.

Vielen Dank, dass Sie diese Arbeit unterstützen und dazu beitragen, eine Zukunft zu gestalten, die nicht von Angst, sondern von Gerechtigkeit, Würde und der Freiheit für uns alle geprägt ist, ein erfülltes und sicheres Leben zu führen. 

Vorwärts, mit Stolz der Gerechtigkeit entgegen,

Ricardos Unterschrift

Ricardo Martinez, Geschäftsführender Direktor

GLAD Law Staff

Carole Allen-Scannell, Entwicklungsdirektor
Josh Arsenault, Stellvertretender Direktor für strategische Partnerschaften
Sarah Austin, Rechtsanwalt
Donovan Bendana, Liman Law Fellow
Mary L. Bonauto, Leitender Direktor für Bürgerrechte und Rechtsstrategien
Christopher Borger-Hernandez, Büroleiter
Eva Boyce, Finanzvorstand
Gary Buseck, Tim Stein & Wayne Fette Leitender Berater
Jordan Caress-Wheelwright, Stellvertretender Direktor für geplante und individuelle Spenden
Patience Crozier, Direktor für Familienvertretung
Braedyn Dorn, Koordinator für Kommunikation und öffentliche Bildung
Chris Erchull, Leitender Anwalt
Kendrick Foster, Rechtsanwaltsfachangestellte

Beth Grierson, Stellvertretender Direktor für Betrieb und Verwaltung
Michael Haley, Rechtsanwalt
Kayden Hall, GLAD Law Answers Manager
Amber Hoy, Koordinator für Entwicklungsmarketing  
Hannah Hussey, Rechtsanwalt
Susie Husted, Betriebsleiter des Rechtsteams
Maryam Izadshenas, Rechtsanwaltsfachangestellte
Amanda Johnston, Direktor für Kommunikation und öffentliche Bildung
Elfenbeinkönig, Stellvertretender Direktor für Kommunikation und öffentliches Engagement
Bennett Klein, Leitender Direktor für Prozessführung und HIV-Recht
Jennifer L. Levi, Leitender Direktor für Transgender- und Queer-Rechte
Ben Marcus, Leitender Fellow für Verfassungsrecht
Ricardo Martinez
, Geschäftsführender Direktor
Carol Marton, Geschäftsführer

Qwin Mbabazi, Senior Manager für Organisationskultur und Community-Partnerschaften
Gabrielle Navarro, Leitender Manager für öffentliche Informationen
Amy Ojeaburu, Rechtsanwaltsfachangestellte
Mads Ouellette, Datenbanksystemmanager
Renae Paulson, Entwicklungsassistent
Michelle Peng, Manager für Fundraising-Events
Aria Pierce, Senior Manager für institutionelle Spenden
Rachel Ramirez-Gaudet, Koordinator für digitale Inhalte und soziale Medien
Lisa Rodriguez-Ross, Rechtsanwalt
Mo Rodriguez-Ross, GLAD Rechtsberatungsassistent
Joshua Rovenger, Rechtsdirektor
Jo Troll, Finanz- und Betriebskoordinator
Bob Tumposky, IT-Manager
Aaron Wolfson, Digital Media Manager
Angela Wu, Fellow für Verfassungsrecht

Vorstand

Joseph Metmowlee Garland, Präsident
Dallas M. Ducar, MSN, RN, NP, CNL, FAAN, Vizepräsident
Marlene Seltzer, Schatzmeister
Beth R. Myers, Sachbearbeiter
Shane Dunn, Unmittelbarer ehemaliger Präsident
Jamie Bergeron
Inga S. Bernstein
Annika Bockius-Suwyn
Jean-Phillip Brignol
Alexandra Chandler
Ray Cheng
Nima Eshghi
Rachel Goldberg
Sarah Kaplan
Lee Swislow
Matt Wilder
Jacob Smith Yang

GLAD Law Answers Update 2025

Das vergangene Jahr war für GLAD Law Answers von enormer Bedeutung. Nach der Wahl 2024 wandten sich Hunderte von Menschen mit Fragen, Sorgen und Ängsten an uns, was eine zweite Amtszeit Trumps für LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV bedeuten würde. Im November 2024 verzeichneten wir fast 2,5-mal so viele Anfragen wie im November des Vorjahres. 

Balkendiagramm mit Vergleichszahlen der Aufnahmeraten vor und nach der Wahl

Monatelang gingen deutlich mehr Anfragen ein. Selbst jetzt, fast ein Jahr nach der Wahl, liegen die Zahlen noch immer höher als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Doch während unsere Klagen vor Gericht verhandelt werden, weiß unsere Gemeinschaft mehr denn je, dass wir sie unterstützen. 

Viele Anrufer bei GLAD Law Answers äußern Bedenken hinsichtlich der von Trump erlassenen Dekrete, die sich gegen Transgender-Personen richten. Seit Jahresbeginn konzentriert sich GLAD Law Answers darauf, Betroffenen Unterstützung und Hilfsangebote im Umgang mit diesen anhaltenden Angriffen bereitzustellen. 

Eine Punktkarte zum Vergleich der verschiedenen Anliegen der Anrufer und ihrer Häufigkeit bei den Anrufen bei GLAD Law Answers.

Unmittelbar nach der Wahl 2024 wurde deutlich, dass sich unsere Community Sorgen um unsere Familien, LGBTQ+-Kinder sowie Transgender-Jugendliche und -Erwachsene in allen Lebensbereichen machte. Wir haben uns an vorderster Front für den Schutz von LGBTQ+-Menschen eingesetzt – erfahren Sie mehr über unseren Kampf gegen die Angriffe der Bundesregierung und wie wir in den einzelnen Bundesstaaten Fortschritte erzielen. Rechtliches Update. 

Wir arbeiten jeden Tag daran, unsere Rechte zu schützen und voranzukommen. Um mehr über Ihre Rechte zu erfahren, besuchen unsere Website.Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, kontaktieren Sie uns. GLAD Law Antworten.Sie können uns auch dabei helfen, mehr Menschen, die rechtliche Unterstützung benötigen, zugänglich zu machen – machen Sie mit! Anwaltsvermittlungsdienst oder Freiwilliger. 

Legacy Society im Fokus: Tristan Rushton und Matt Fecteau blicken in die Zukunft 

Tristan Rushton und Matt Fecteau entdeckten GLAD Law beide im Nachgang des wegweisenden Urteils. Goodridge Die Entscheidung, die 2004 die Ehegleichstellung in Massachusetts besiegelte. Sie waren Mitte zwanzig und befanden sich beide mitten im jungen Erwachsenenalter in Boston.  

“Ich erinnere mich nur daran, dass die Boston Globe Magazin tat ein Profil ”Ich erinnere mich an Mary Bonauto. Ich glaube, das war meine erste richtige Begegnung mit der Arbeit von GLAD Law (die damals wie heute anhält). Ich war total begeistert. Sie wirkte wie eine unglaublich starke Anwältin – das weckte in mir den Wunsch, selbst Jura zu studieren“, erinnert sich Matt.  

Obwohl sie zusammen studiert und sich damals kurz kennengelernt hatten, begannen Matt und Tristan erst 2007 in Provincetown ein Paar zu werden, als sie sich wiedertrafen. Zehn Jahre später, am Jahrestag ihres ersten Dates, heirateten sie in der Bostoner Innenstadt.  

Sie engagieren sich schon fast so lange für GLAD Law, wie sie zusammen sind. “Schon recht früh in unserer Beziehung haben wir beschlossen, dass GLAD Law eine sehr wichtige Organisation ist, die wir unterstützen sollten, und dass dort gute und tatsächlich produktive Arbeit geleistet wird”, sagt Tristan. 

Inspiriert unter anderem von Mary Bonauto, studierte Matt schließlich Jura und begann mit über 30 eine zweite Karriere als Anwalt für Erbrecht. Dies verschaffte ihm wichtige Einblicke in die Bedeutung der Nachlassplanung für LGBTQ+-Paare und -Familien.  

“Man kann einfach nicht vorhersagen, was passieren wird”, sagt Matt. “Wenn man keine Nachlassplanung hat, überlässt man die Verteilung seines Vermögens dem staatlichen Recht … Es ist wichtig, ganz genau festzulegen, wie die Dinge gehandhabt werden sollen, wenn man nicht mehr da ist. Wir haben keine Kinder, denen wir etwas vererben könnten, deshalb ist es für uns umso wichtiger, diese bewussten Entscheidungen zu treffen.” 

Eine der bewussten Entscheidungen von Tristan und Matt war es, GLAD Law in ihre Nachlassplanung aufzunehmen. Diese Entscheidung entsprang ihrem gemeinsamen Engagement für die Arbeit von GLAD Law und ihrem Vertrauen in die Fähigkeit der Organisation, sich weiterhin für die LGBTQ+-Community einzusetzen und Ergebnisse zu erzielen.  

“Wir fühlen uns GLAD Law auf eine Art verbunden, wie wir es bei vielen anderen Organisationen nicht tun. Wir leben in Boston. Es ist eine lokale Organisation … Wir unterstützen sie sehr gerne”, sagt Matt. “Wenn GLAD Law sich vor Gericht so stark für ihre Mandanten einsetzt, hat das Auswirkungen auf uns alle. Deshalb ist es wichtig, dass GLAD Law die nötigen Ressourcen hat, um weiterhin das zu tun, was sie so erfolgreich leistet: Rechte zu erweitern, wo immer es möglich ist.” 

Matt und Tristan sind sich der Tragweite dieses Augenblicks bewusst und suchen nach Möglichkeiten, mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln etwas zu bewirken.  

Laut Matt ermöglicht eine testamentarische Verfügung, “eine uns wichtige Organisation auf sinnvolle Weise zu unterstützen”. Er fährt fort: “Wir können jetzt keinen großen Betrag spenden, aber wir können es später tun, wenn wir nicht mehr da sind. So können wir uns stark engagieren, ohne dafür auf Vermögen zurückgreifen zu müssen, das wir aktuell benötigen.”  

Geplante Spenden wie die von Tristan und Matt sichern, dass GLAD Law seine Arbeit fortsetzen und seine Wirkung für kommende Generationen ausbauen kann. Es werden noch viele Kämpfe bevorstehen, und wie Tristan erklärt, vertraut er darauf, dass GLAD Law an vorderster Front die LGBTQ+-Community verteidigt. 

“Die Arbeit wird sich ständig weiterentwickeln. Und wir wissen nicht, was die nächste Herausforderung sein wird, aber es wird ganz sicher eine weitere geben. Es ist eine ständige Weiterentwicklung, gegen die wir immer wieder ankämpfen müssen … Und die Gerichte sind der Ort, an dem man diejenigen schützen kann, die nicht die Mehrheit bilden, also alle unsere Gemeinschaften.” 

Um mehr darüber zu erfahren, wie Sie GLAD Law in Ihrer Nachlassplanung bedenken können, besuchen Sie bitte GLADLaw.org/leave-a-legacy.

Eine Nachricht vom Finanzvorstand

Die finanzielle Gesundheit von GLAD Law ist solide.  

Wir verfügen zum 31. März 2025 über freie Rücklagen (d. h. Nettovermögen) in Höhe von 11,12 Monaten, einschließlich des vom Vorstand festgelegten Nettovermögens. Obwohl ausreichend liquide Mittel und Anlagen vorhanden sind, um unseren aktuellen Verpflichtungen nachzukommen, stehen wir vor einem unsicheren Umfeld und müssen uns auf die anstehenden rechtlichen und gesetzlichen Herausforderungen vorbereiten.  

Unsere finanzielle Stabilität ist uns ein wichtiges Anliegen und wird bewusst gefördert, da wir weiterhin strategisch in Personal, Prozessunterstützung, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Infrastruktur investieren. Unser Fünfjahres-Finanzinstrument ermöglicht es uns, Szenarien zu analysieren und Optionen sowie deren Auswirkungen auf unsere Rücklagen zu erörtern.  

Das Geschäftsjahr 2025 endete mit einem Anstieg des Nettovermögens um 2,8 Mio. USD (1 TP4T). Für eine gemeinnützige Organisation ist es wichtig, die einzelnen Bestandteile (siehe Tabelle unten) und einige wichtige Punkte zu betrachten:  

Nettovermögen: 31. März 2025

2776765

Betriebsfonds

4500001

Vom Vorstand benannt

7276766

Gesamtbetrag ohne Einschränkungen

2442244

Mit Spenderbeschränkungen

9719010

Gesamt

  • Der nicht zweckgebundene Fonds beläuft sich auf insgesamt 7,2 Mio. USD (1 TP4T) und ist um 1,28 Mio. USD (1 TP4T) gestiegen. Dieser Anstieg des Nettovermögens (bzw. Überschusses) ist hauptsächlich auf eine Erbschaft in Höhe von 2 Mio. USD (1 TP4T) zurückzuführen, die im Geschäftsjahr 2026 erwartet, aber bereits Anfang des Geschäftsjahres 2025 eingegangen ist.

  • Im Geschäftsjahr 2025 und im Rahmen des Budgetprozesses beschloss der Vorstand, 1.450.000 USD zu investieren, um die Gehälter und Löhne auf 1.001.300 USD über dem marktüblichen Durchschnitt anzuheben. Dadurch soll GLAD Law wettbewerbsfähig bleiben und Mitarbeiter halten können. Diese Investition sowie ein strategischer Plan zur Einstellung weiterer Anwälte (bisher wurden vier eingestellt) haben langfristige finanzielle Auswirkungen.

  • In den kommenden Jahren wird GLAD Law die Rücklagen nutzen, um die gestiegenen Spendeneinnahmen zu ergänzen und strategische Initiativen zu finanzieren. Vor diesem Hintergrund wurden zum Ende des Geschäftsjahres 2025 1,03 Mio. USD (1 TP4T) in die vom Vorstand festgelegten Nettovermögenswerte übertragen, wodurch sich der Gesamtbetrag auf 4,5 Mio. USD (1 TP4T) erhöhte. Dadurch ist ein größerer Teil (3,21 Mrd. USD) der freien Rücklagen von GLAD Law zweckgebunden. Wir halten dies für umsichtig.

  • Der zweckgebundene Spenderfonds besteht aus Geldspenden und -zusagen, die vom Spender für einen bestimmten Zweck oder Zeitraum zweckgebunden sind. Dieser Fonds erhöhte sich um 1,5 Mio. USD (1.044 Tsd.), was bedeutet, dass die neuen Spenden im Geschäftsjahr 2025 die freigegebenen Mittel überstiegen.

  • Im Geschäftsjahr 2025 erhielt GLAD Law gespendete Rechtsdienstleistungen im Wert von 1,4 Billionen US-Dollar – eine unverzichtbare Ressource für unsere Prozessarbeit. Dieser Betrag entspricht einem Anstieg der von Pro-bono-Anwälten geleisteten sachlichen Beratungszeit um 4,51 Billionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr und erweitert unsere Möglichkeiten zur Entwicklung innovativer Rechtsstrategien. Diese gespendeten Dienstleistungen werden sowohl als Einnahmen als auch als Ausgaben verbucht. 

Es gibt viele Herausforderungen und Chancen, und wir brauchen Ihre Unterstützung und Partnerschaft. Vielen Dank für Ihr Engagement für GLAD Law.

Eva N. Boyce
Finanzvorstand
November 2025

Tätigkeitserklärung*

Für den 12-Monats-Zeitraum bis zum 31. März 2025

Support & EinnahmenGeschäftsjahr 2025
Beiträge & Zuschüsse$9,589,276 
Einnahmen aus Sonderveranstaltungen, netto$718,586 
Gebühren und Programmeinnahmen$201,545 
Gespendete Dienstleistungen (Sachleistungen für Rechtsberatung)***$8,140,741 
Gesamtsupport und Umsatz$18,650,148 
KostenGeschäftsjahr 2025
Rechtsprogramme***$12,874,103
Kommunikation und öffentliche Bildung$1,449,051
Entwicklung & Fundraising$946,824 
Allgemeines und Verwaltung$689,383 
Gesamtausgaben$15,959,361 
Sonstige Einnahmen (Ausgaben)Geschäftsjahr 2025
Kapitalerträge, Gewinne und Verluste$156,321
Gesamtveränderung des Nettovermögens$2,847,108 **
Nettovermögen, Jahresanfang$6,871,902 
Nettovermögen, Jahresende$9,719,010
Ein Tortendiagramm, das die Aufschlüsselung der Einkommensarten zeigt, ist ebenfalls in dem daneben stehenden Diagramm dargestellt.
Ein Tortendiagramm, das die Zusammensetzung der Ausgaben zeigt, ist ebenfalls in dem daneben stehenden Diagramm dargestellt.

Bilanz*

31. März 2025

VermögenswerteGeschäftsjahr 2025
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente$1,255,652
Forderungen und Pfandrechte$316,828
Investitionen$ 8,633,496
Nutzungsrecht-Leasingvermögen – Betrieb$1,248,554 
Ausrüstung, Kautionen und Vorauszahlungen$432,990 
Gesamtvermögen$11,887,520
NettovermögenGeschäftsjahr 2025
Betrieb$2,776,765
Vom Vorstand benannt$4,500,001
Vorübergehend eingeschränkt$2,442,244 
Gesamtnettovermögen$9,719,010
VerbindlichkeitenGeschäftsjahr 2025
Kreditorenbuchhaltung und aufgelaufene Kosten$789,748 
Verbindlichkeiten aus Operating-Leasingverträgen$1,378,762 
Gesamtverbindlichkeiten$2,168,510 
Gesamtverbindlichkeiten und Nettovermögen$11,887,520

*Zusammengefasst aus dem Prüfbericht von GLAD Law; verfügbar auf unserer Website. Weitere Informationen finden Sie in der Nachricht des Finanzvorstands.
**Besuchen Sie das Diagramm “Veränderung des Nettovermögens”.**

Die Gestaltung der Landesgesetzgebung durch legislative Interessenvertretung: Allein in Maine wurden 47 Anti-LGBTQ+-Gesetzesentwürfe abgelehnt, 42 Pro-LGBTQ+-Gleichstellungsgesetze verabschiedet und 8 Anti-LGBTQ+-Gesetzesentwürfe abgelehnt.
Ein Tortendiagramm zeigt die 13 im Jahr 2025 eingereichten Amicus-Schriftsätze. Sie verteilen sich auf den Obersten Gerichtshof der USA, das Bezirksgericht von DC, das Berufungsgericht des sechsten Bezirks und das Superior Court von Rhode Island.

AUFBAU EINER ENGAGIERTEN, SELBSTBEWUSSTEN ONLINE-COMMUNITY

GLAD Law verzeichnete von 2024 bis 2025 einen Anstieg der Follower in den sozialen Medien um 181.300. Die Zahl stieg von 54.500 im Jahr 2024 auf 64.500 im Jahr 2025.
GLAD Law verzeichnete von 2024 bis 2025 einen Anstieg der Social-Media-Post-Impressionen um 4361.300.000. Die Zahl stieg von 392.000 im Jahr 2024 auf 2,1 Millionen im Jahr 2025.
GLAD Law verzeichnete von 2024 bis 2025 einen Anstieg des Engagements bei Social-Media-Beiträgen um 6731 TP3T. Mit 22.000 im Jahr 2024 und 170.000 im Jahr 2025.
GLAD Law verzeichnete von 2024 bis 2025 einen Anstieg der Videoaufrufe in sozialen Medien um 1.407,1 Tsd. 3 Billionen. Die Zahl stieg von 29.000 im Jahr 2024 auf 437.000 im Jahr 2025.
GLAD Law verzeichnete im Vergleich zu 2024 einen Anstieg der Veranstaltungen um 30%. Im Jahr 2025 veranstalteten wir 8 Webinare, 10 Veranstaltungen und nahmen an 12 Pride-Veranstaltungen teil.
GLAD Law wurde im Jahr 2025 1.313 Mal in der Presse erwähnt.
GLAD Law baut seine Reichweite aus. Wir verzeichneten einen Zuwachs von 1.601 neuen Spendern (von 541 im Jahr 2024 auf 1.405 im Jahr 2025). Auch die Zahl unserer Unterstützer stieg um 2.211 neue Spender (von 1.529 im Jahr 2024 auf 4.908 im Jahr 2025). Alle 50 Bundesstaaten der USA sowie Washington D.C., British Columbia, Hongkong, Ontario und Rom sind durch aktive Spender vertreten.

Machen Sie dieses Quiz, um mehr über die Geschichte von GLAD Law, unsere Erfolge für die Gleichberechtigung und unsere täglichen Kämpfe für LGBTQ+- und HIV-Gerechtigkeit zu erfahren.

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Führend mit Werten: Das Engagement der Eastern Bank für Gleichstellung

Die Liste der Unternehmen, die seit Beginn der zweiten Amtszeit Trumps ihre Programme für Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) – einschließlich LGBTQ+-Initiativen – eingestellt oder eingeschränkt haben, ist lang. Darunter befinden sich viele Firmen, die lange als Verbündete galten. Die Eastern Bank gehört nicht dazu.

“Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion gehören zu unseren Kernwerten”, sagte Bob Rivers, Vorstandsvorsitzender der Eastern Bank. “Ein weiterer ist Innovation, und beides hängt miteinander zusammen. Unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Leistungen, einem besseren Denken und einem tieferen Verständnis.”

Unter Rivers' fast zwei Jahrzehnten Führung ist Eastern dramatisch gewachsen – im Jahr 2020 wandelte sich die Bank von der ältesten und größten Genossenschaftsbank des Landes zu einem börsennotierten Unternehmen. $25 Milliarden an Vermögenswerten und über 100 Standorte in Connecticut, Massachusetts, New Hampshire und Rhode Island. Im vergangenen Monat schloss das Unternehmen die Übernahme der in Brockton ansässigen HarborOne Bancorp ab und setzt damit seine stetige Expansion fort.

Rivers stärkte Easterns Tradition des Gemeinwesens, der Barrierefreiheit und des philanthropischen Engagements durch bedeutende Investitionen in die LGBTQ+-Community. Er führte diesen Fokus auf die Übernahme der Wainwright Bank im Jahr 2010 zurück, einer engagierten Unterstützerin der LGBTQ+-Community. Im selben Jahr unterzeichnete Eastern als erstes von 70 Unternehmen eine entsprechende Erklärung. Amicus Brief Wir lehnen den Defense of Marriage Act (DOMA) in unserem Gill gegen OPM Klage. Die Bank begann außerdem, das „Spirit of Justice Award Dinner“ von GLAD Law zu sponsern und leistet weitere großzügige Unterstützung. 

Rivers' persönliches Engagement für Gleichberechtigung ist ebenso stark. Im Jahr 2018, Er mobilisierte Wirtschaftsführer dazu Er unterstützt die “Ja zu 3”-Kampagne zur Verteidigung des transinklusiven Antidiskriminierungsgesetzes von Massachusetts. Als Mitglied unseres Equal Justice Council unterstützt er GLAD Law persönlich.

Wenig überraschend, Eastern Bank hat die Höchstpunktzahl erreicht Seit elf Jahren in Folge auf dem Corporate Equality Index der Human Rights Campaign.

Wir sprachen mit Rivers darüber, wie wichtig es ist, trotz der Anti-DEI-Kampagne der Trump-Regierung weiterhin die Inklusion von LGBTQ+-Personen zu unterstützen, und warum andere Unternehmen es ihnen gleichtun sollten. “Wir müssen mit aller Kraft kämpfen”, sagte Rivers. “Als Gesellschaft haben wir schon zu viel erreicht, um jetzt zurückzufallen.”

Angesichts des Rückgangs von DEI ist es erfreulich, dass Sie über deren Vorteile sprechen. Welche Werte liegen der Unterstützung der Eastern Bank für die Inklusion von LGBTQ+ zugrunde?

Seit unserer Gründung im Jahr 1818 konzentriert sich unsere Mission auf die in unserer Gesellschaft unterrepräsentierten Gruppen. Wir waren die dritte Genossenschaftsbank in den USA – eine Bank für alle Menschen in einer Zeit, als es weder eine nationale Währung noch ein nationales Bankensystem gab und nur Wohlhabende Zugang zu Handelsbanken hatten. Unsere Gründer erschlossen dieses Kapital nicht nur für ihre eigenen Unternehmen, sondern um allen – einschließlich Frauen – einen sicheren Ort zum Sparen und Kreditaufnehmen zu bieten. Wir gehörten zu den ersten Banken im Land, die Frauen die Eröffnung von Bankkonten ermöglichten.

Unser Engagement für die LGBTQ+-Community begann mit unserer Fusion mit der Wainwright Bank, da diese Organisation in der queeren Community hoch angesehen war – und das völlig zu Recht. Wir wollten beweisen, dass wir dieser Verantwortung gerecht werden, sie weiterführen und sogar noch stärken konnten. 

Was unternimmt die Eastern Bank, um sicherzustellen, dass die Anti-LGBTQ+-Politik und -Rhetorik der Bundesregierung das Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl ihrer Mitarbeiter nicht untergräbt, insbesondere jetzt?

Intern nutzen wir viele Instrumente, darunter anonyme Umfragen, die einige demografische Informationen erfassen, um die Stimmung der Menschen einzuschätzen. 

Wir haben mittlerweile 13 Mitarbeitergruppen (Employee Resource Groups, ERGs), darunter ’Equality Under the Blue“ für LGBTQ+-Mitarbeiter. Diese von Mitarbeitern organisierten Gruppen sorgen dafür, dass wir als Gemeinschaft vernetzt sind, uns der relevanten Themen bewusst sind und Möglichkeiten zur Interessenvertretung und Förderung erkennen. Sie helfen uns, die Erfahrungen unserer Mitarbeiter zu verstehen und zu wissen, wo wir uns stärker engagieren sollten.

Wir verwenden die Kennzahlen des Corporate Equality Index, um zu messen, wie wir als Unternehmen in den Augen der Human Rights Campaign und der breiteren LGBTQ+-Community abschneiden.

Unser DEI-Dashboard erfasst die demografische Repräsentation in Führungspositionen, im Vorstand und in anderen Funktionen. Wir setzen uns Diversitätsziele, weil wir als Regionalbank die Menschen und Regionen, denen wir dienen, widerspiegeln wollen. Es beginnt mit Talent und Eignung – aber mit einem klaren Ziel: einer angemessenen Repräsentation.

Unser Leitbild lautet: “Wir tun Gutes, um allen Menschen zu Wohlstand zu verhelfen”, und das ist unser oberstes Prinzip. Ich bezeichne Eastern immer als Sozialunternehmen innerhalb eines Finanzdienstleistungskonzerns, denn unsere Mission und unsere Werte bilden den Kern unseres Selbstverständnisses. Das Finanzdienstleistungsgeschäft stellt uns die Ressourcen zur Verfügung, um diese Mission voranzutreiben. In der aktuellen Situation haben wir beschlossen, unseren eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Im März schrieb ich an alle Mitarbeitenden und erklärte ihnen, dass Vielfalt, Gleichstellung und Inklusion (DEI) fest in unserer DNA verankert sind, in unserer Geschichte und unseren Werten wurzeln, und dass eine Änderung daran unser Wesen untergraben würde.

Wie fördert Eastern die intersektionale Zusammenarbeit?

Intersektionalität ist unerlässlich. Wir sind ein diversifiziertes Unternehmen und machen uns Sorgen um Silodenken in unserer Organisation, da unser Geschäft von Zusammenarbeit, gegenseitigen Empfehlungen und Beziehungen lebt. Dasselbe gilt für unsere Mitarbeitergruppen. Sie organisieren Veranstaltungen für alle und arbeiten oft zusammen. Mitarbeiter können beispielsweise Mitglied bei „Equality Under the Blue“ und gleichzeitig bei der „Black Professional Alliance“, „Latinos in Action“ oder „Parents and Families“ sein. Diese Überschneidungen bereichern die Gespräche und verdeutlichen, dass jeder Mensch mehrere, nicht immer sichtbare Identitäten in sich trägt. Das erweitert den Horizont, fördert Offenheit und stärkt den Zusammenhalt, da die Mitarbeiter erkennen, dass ihnen im Grunde dieselben Dinge wichtig sind. Daher erfassen wir Intersektionalität in unserem DEI-Dashboard und in unseren Umfragen.

Wie würden Sie sich wünschen, dass andere Unternehmen oder Führungskräfte sich jetzt für die LGBTQ+-Community einsetzen?

Ich wünsche mir, dass sie konsequent bleiben und ihre bisherige Arbeit fortsetzen. Wir nehmen beispielsweise seit vielen Jahren am Boston Pride teil, und zahlreiche Unternehmen haben ihre Teilnahme dieses Jahr aus Angst vor Repressalien seitens der Trump-Regierung oder anderer abgesagt. Manche dieser Befürchtungen sind berechtigt, manche eingebildet, manche übertrieben. 

Selbst als börsennotiertes Unternehmen haben unsere Aktionäre unsere Positionen nie infrage gestellt. Analysten sagen mir nicht: “Wir befürchten, Sie gefährden Ihr Geschäft.” Beim Abschluss unserer letzten Fusion mit HarborOne hat niemand hinterfragt, ob unsere Haltung die Zustimmung beeinflussen würde. Daher mein Rat an Unternehmen: Es ist nicht so riskant, wie Sie denken.

Ich weiß, dass ich das leichter sagen kann, weil Ost-Neuengland unser Hauptmarkt ist. Unternehmen mit Hauptsitz hier, die bedeutende Geschäftstätigkeiten in konservativen Bundesstaaten haben, werden hinsichtlich ihrer Geschäftspraktiken genau unter die Lupe genommen. Und selbst wenn sie sich in diesen Regionen möglicherweise von der DEI-Initiative zurückgezogen haben, nutzen diese Bundesstaaten sie als Druckmittel gegen das, was diese Unternehmen hier tun könnten.

Unser Ansatz besteht darin, über unsere Werte nachzudenken, zu ihnen zu stehen und dafür zu kämpfen. für sie, im Gegensatz zum Kampf gegen etwas oder jemand anderes.

Die Eastern Bank hat GLAD Law auf vielfältige Weise unterstützt. Warum ist es Ihnen wichtig, unsere Arbeit zu unterstützen?

GLAD Law engagiert sich landesweit an vorderster Front für die Rechte von LGBTQ+-Personen. Sie sind ein unverzichtbarer Partner, denn wir sind keine Juristen; uns liegt das Thema am Herzen und wir möchten die Arbeit unterstützen und bekannter machen, aber wir brauchen GLAD Law, um zu verstehen, wo wir uns am besten einbringen können.

Können Sie Beispiele für gewonnene Erkenntnisse nennen? 

Ich lernte Mary Bonauto 2010 während der Fusion mit Wainwright kennen. Sie bat uns, die Stellungnahme als Sachverständige im DOMA-Verfahren zu unterzeichnen. Ich sagte zu. Durch unser Engagement erwarben wir wertvolle Kenntnisse und konnten eigene Projekte umsetzen. Da gleichgeschlechtliche Ehepartner nach DOMA im US-Bundessteuerrecht nicht anerkannt wurden, zahlten wir betroffenen Mitarbeitern eine Zulage, um die steuerlichen Nachteile auszugleichen, bis das Gesetz aufgehoben wurde. 

Wir haben auch unseren Krankenversicherer gewechselt, mit dem wir eine langjährige Beziehung hatten, weil wir einen Versicherer wollten, der die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen abdeckt.

Du lässt deinen Worten wirklich Taten folgen.

Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter wissen, dass dies keine leeren Versprechungen sind. Wir kümmern uns um sie, wir kümmern uns um die Gemeinschaften, denen sie angehören, und wir werden durch Spenden, politische Maßnahmen und Interessenvertretung aktiv werden. 

Unser Motto lautet: “Richtig und klug”. Was halten wir für richtig, und wie passt das zu unserem Geschäft – also zum Klugen? Oftmals bietet uns unser Unternehmen einfach die Plattform, um mit anderen Unternehmen ins Gespräch zu kommen. Wenn ich mit anderen Führungskräften über LGBTQ+ oder ähnliche Themen spreche, verliere ich mich nicht in der Frage nach dem “Richtigen”. Leider stößt der moralische Imperativ in Geschäftsgesprächen nicht immer auf Resonanz, “klug” hingegen schon. Wenn man darlegen kann, wie die Unterstützung eines bestimmten Anliegens dem Geschäft zugutekommt – sei es durch Talentgewinnung, Mitarbeiterbindung, Weiterentwicklung, Kundenstamm, Reputation usw. –, dann sind die anderen dabei. 

In Zeiten wie diesen – in denen Bürgerrechte, die LGBTQ+-Community und die Demokratie selbst bedroht sind – haben viele Unternehmen Praktiken aufgegeben, von denen sie einst wussten, dass sie richtig und klug waren, und damit ihre eigene Glaubwürdigkeit untergraben. Die Eastern Bank hat diesen Weg schon vor langer Zeit eingeschlagen. Das ist, wer wir sind, und dabei bleiben wir.

Ehrung der Verdienste und der Staatsführer

Gala „Geist der Gerechtigkeit“ 2025

Am 6. November versammelten wir uns, um auf die Stärke unserer Gemeinschaft und unsere Geschichte von Mut, strategischer Interessenvertretung, kreativem Widerstand, Zusammenarbeit und Mitgefühl zurückzugreifen, bei unserem größten Event des Jahres, dem Spirit of Justice Award Dinner.

Wir wurden von dem Preisträger Tony Hoang inspiriert, der sich in Kalifornien mit großem Erfolg für den Schutz und die Ausweitung der Rechte von LGBTQ+-Personen einsetzt. Gemeinsam feierten wir die Rechte, die wir geschützt, das Unrecht, das wir verhindert haben, und die Erfolge, die wir auf dem Weg zu unserer Vision einer Zukunft voller Gerechtigkeit und Freiheit für uns alle erzielt haben. 

In einer Zeit, in der zu viele Unternehmen und Institutionen nachgeben und sich von der Unterstützung der Gleichstellung zurückziehen, schätzen wir diejenigen, die den Mut und die Überzeugung haben, weiterhin präsent zu sein. auf unserer Website.Wir sind dankbar und ermutigt von ihrer Entschlossenheit im Kampf für Gerechtigkeit. 

Wahrung der Bürgerrechte: Staatliche Strategien für Verteidigung und Fortschritt.  

Am Vortag begrüßten wir unsere Community zu einer Podiumsdiskussion mit Ricardo Martinez von GLAD Law, Tony Hoang (Preisträger des Spirit of Justice Awards), Tre'Andre Valentine von der Massachusetts Transgender Political Coalition und Tanya Neslusan von MassEquality. Gemeinsam erörterten diese führenden Persönlichkeiten aus Kalifornien und Massachusetts die Möglichkeiten der Interessenvertretung vor Ort und wie wir auf Landesebene Chancen schaffen können, um den Schutz von LGBTQ+-Personen und Bürgerrechten im Allgemeinen angesichts der anhaltenden Angriffe zu verbessern. 

Wir wurden außerdem von Partnerorganisationen unterstützt, um Ressourcen und Möglichkeiten zur Beteiligung an dieser Arbeit auszutauschen – die Massachusetts-Kommission für LGBTQ-Jugendliche, Massengleichheit, Und PAIR-Projekt.Es war eine wunderbare Gelegenheit, sich mit Aktivisten aus dem ganzen Land zu versammeln, wertvolle Kontakte zu knüpfen und Möglichkeiten für eine bessere Zukunft zu schaffen. SOJC

Sicherstellen, dass grundlegende Antidiskriminierungsgesetze LGBTQ+-Menschen weiterhin am Arbeitsplatz und darüber hinaus schützen.

Wir befinden uns vor einem Bundesgericht. Lillian Bernier vertreten, eine Transfrau, die nachts in einem Produktionsbetrieb arbeitet.

Lilians Arbeitgeber, Turbocam, weigert sich, im Rahmen seines Krankenversicherungsplans gleiche Leistungen am Arbeitsplatz, insbesondere die Kostenübernahme für medizinische Behandlungen im Zusammenhang mit der Geschlechtsangleichung, zu gewähren.

Turbocam argumentiert, dass es aufgrund der religiösen Überzeugungen des Inhabers von Gesetzen, die die Gleichbehandlung von Transgender-Personen vorschreiben, ausgenommen sein sollte. Turbocam wird jedoch von konservativen Rechtsgruppen vertreten, die im Rahmen einer konzertierten nationalen Kampagne ebenfalls die Existenz von Transgender-Personen bestreiten.

In unseren heutigen Fällen geht es nicht nur um die Aufrechterhaltung des Rechtsschutzes. Es geht darum, Versuche abzuwehren, die Existenz von Transgender-Menschen zu delegitimieren.

GLAD Law setzt sich für Lillian ein, die wie die meisten Amerikaner auf ihren Job angewiesen ist, um ihre Familie zu ernähren und deren medizinische Versorgung zu sichern. Wir kämpfen dafür, dass unsere Antidiskriminierungsgesetze, wie beispielsweise Title VII und der Americans with Disabilities Act (ADA), unsere Gemeinschaft weiterhin schützen.

“GLAD Law entwickelt Rechtstheorien, die als Bausteine für die Abwehr neuer Versuche dienen werden, unsere grundlegenden Antidiskriminierungsgesetze zu schwächen.” sagte Chris Erchull, leitender Anwalt bei GLAD Law.. “Wir haben gute Argumente für Lillian, und ein Sieg wird uns helfen, einen Weg zur Förderung der Rechte von LGBTQ+ auch in diesem feindseligen politischen Klima zu ebnen.”

Lillian ist eine Facharbeiterin beim in New Hampshire ansässigen Hersteller Turbocam, Inc. Sie ist eine engagierte Mitarbeiterin, die in den selbstfinanzierten Krankenversicherungsplan des Unternehmens einzahlt. Turbocam hält jedoch an einer generellen Ausschlussklausel für die Gesundheitsversorgung von Transgender-Personen fest, die nach eigenen Angaben auf den religiösen Überzeugungen des Eigentümers/Präsidenten beruht.

Wie die meisten Berufstätigen ist Lillian, die zwei Kinder großzieht, auf ihr Gehalt und die vom Arbeitgeber finanzierte Krankenversicherung angewiesen, um sich und ihre Familie zu versorgen. Da Turbocam die Kosten für Behandlungen im Zusammenhang mit ihrer Geschlechtsdysphorie nicht übernimmt, musste Lillian einen Teil der Behandlungskosten selbst tragen und hat andere, dringend notwendige Behandlungen aus Kostengründen verschoben. Es gibt keine medizinische Grundlage für den Ausschluss dieser Behandlungen vom Versicherungsschutz. Lillian suchte auf Empfehlung ihres Arztes/ihrer Ärztin eine Behandlung im Bereich der Transgender-Gesundheit auf.

“Ich bin stolz auf meine Arbeit bei Turbocam.” Lillian sagte. “Ich verlange lediglich eine faire Behandlung und die gleiche Behandlung wie meine Kollegen.”

Im Juni 2024 wies das US-Bezirksgericht für den Distrikt New Hampshire den Antrag von Turbocam auf Abweisung der Klage zurück und ebnete damit den Weg für Lillians Gerichtsverhandlung. Sowohl GLAD Law als auch Turbocam haben die monatelange intensive Vorbereitung von Schriftsätzen und der Beweisaufnahme abgeschlossen. Mit einer Entscheidung im Laufe des kommenden Jahres ist zu rechnen.

Der Rechtsstreit fand zunächst wenig öffentliche Beachtung, doch rechtsgerichtete Aktivisten und die Trump-Regierung nutzten ihn, um ihr gemeinsames Projekt der Delegitimierung der Existenz von Transgender-Menschen und der Beseitigung ihrer Rechte und Schutzmaßnahmen voranzutreiben.

Turbocam wird von Anwälten vertreten, die enge Verbindungen zur Trump-Administration und der Federalist Society pflegen, sowie vom First Liberty Institute, das dem Beirat des Projekts 2025 angehört und bereits Angeklagte in aufsehenerregenden Fällen von Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung vertreten hat. In ihren Schriftsätzen wird die Existenz von Transgender-Personen und deren Bedarf an Behandlung von Geschlechtsdysphorie vehement geleugnet.

Im August reichte das US-Justizministerium eine Klage ein Interessenbekundung Unterstützung für Turbocam, das sie mit eine Pressemitteilung Die Regierung weigerte sich, Lilians Identität und ihre gelebte Existenz anzuerkennen und setzte damit ihr Muster entmenschlichender, transfeindlicher Rhetorik fort. Die Klageeinreichung erfolgte inmitten einer Flut von Richtlinien und Erlassen der Trump-Regierung, die darauf abzielten, die Rechte und den Schutz von Transgender-Personen auf Bundesebene einzuschränken, sowie einer Kampagne, die mit Hilfe von Bundesmitteln Druck auf Bundesstaaten, Universitäten, Sportorganisationen und Gesundheitseinrichtungen ausübte, um sie zu einem ähnlichen Vorgehen zu bewegen.

GLAD Law ist bereit für diesen Kampf, da Turbocam die Religion fälschlicherweise nutzt, um die Gesetze gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz im Fall Lillian zu umgehen. Der Oberste Gerichtshof hat solche Klagen wiederholt zurückgewiesen, auch in Fällen, in denen religiöse Einrichtungen oder Einzelpersonen aufgrund der Hautfarbe diskriminieren wollten, und bestätigt, dass “religiöse und philosophische Einwände” Unternehmen nicht berechtigen, gegen das Gesetz zu verstoßen. Unsere Gegner versuchen, diesen grundlegenden Rechtsstandard zu ändern, was die Tür für Diskriminierung von LGBTQ+-Personen und anderen am Arbeitsplatz weiter öffnen könnte.

“Tatsächlich beruht ihre Politik auf ihrer Abneigung gegen Transgender-Menschen.” sagte Michael Haley, Rechtsanwalt bei GLAD.. “Dies wurde deutlich, als der Inhaber und Präsident von Turbocam in seiner Aussage einräumte, dass der Firmeninhaber beispielsweise auch religiöse Einwände gegen Leistungen für gleichgeschlechtliche Ehepartner und IVF-Behandlungen habe, und dennoch würden diese Leistungen übernommen – was das wahre Motiv offenbarte.”

Turbocam behauptet fälschlicherweise, dass der ADA (Americans with Disabilities Act) keinen Schutz für Menschen mit Geschlechtsdysphorie vorsieht. Der ADA dient dem Schutz vor Diskriminierung aufgrund stigmatisierter Gesundheitszustände, und Gerichte, insbesondere im Fall [Fallnummer einfügen], haben [Berufungsinstanz einfügen], [Fallnummer ...]]]]]] Williams gegen Kincaid, haben entschieden, dass der ADA vor Diskriminierung aufgrund von Geschlechtsdysphorie schützt. In unserem Fall, Doe gegen das Massachusetts Department of Correction, Ein Richter entschied, dass unsere Mandantin, eine Transfrau, die in einer Frauenvollzugsanstalt untergebracht werden möchte, mit ihren Ansprüchen nach dem ADA (Americans with Disabilities Act) voraussichtlich Erfolg haben wird.

Während Extremisten ihre Bemühungen zur Untergrabung der Gleichstellung von LGBTQ+ verstärken, Bernier gegen Turbocam Dies ist eine entscheidende Gelegenheit, zu bekräftigen, dass Transgender-Menschen wie Lillian dieselbe Würde, denselben Respekt und denselben Schutz verdienen wie alle anderen. In Lilians Fall geht es aber um weit mehr als nur um die verweigerte Gesundheitsversorgung einer Angestellten. Es ist ein wichtiger Test dafür, ob LGBTQ+-Menschen auch weiterhin den vollen Schutz wichtiger Bundesgesetze genießen werden.

Die GLAD Law-Anwälte Chris Erchull, Ben Klein, Michael Haley und Donovan Bendana arbeiten an diesem Fall.

GLAD Law ehrt Tim Stein mit der Ernennung zum Senior Advisor

Tim Stein und Wayne Fett draußen in einem Garten

GLAD Law ist stolz darauf, die Gründung von Tim Stein & Wayne Fette Seniorberater, eine Position, die im Oktober 2025 in Gedenken an Tim Stein benannt wird.  

Diese Position würdigt Tims bleibendes Vermächtnis und sein lebenslanges Engagement für Gerechtigkeit und gelebte Gleichstellung von LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV. Sie stellt sicher, dass GLAD Law auch weiterhin über eine Führungsebene verfügt, die sich der Förderung unserer Mission durch strategische Rechtsberatung, Politikentwicklung und gesellschaftliches Engagement widmet. 

Die Auswirkungen von Tims Geschenk 
Tims Vermächtnis zeigt bereits Wirkung. Gary Buseck, der erste Inhaber der Tim Stein & Wayne Fette Senior Advisor-Position, ist seit über 40 Jahren in verschiedenen Funktionen bei GLAD Law tätig, unter anderem als Geschäftsführer und Rechtsdirektor. Seit Ende 2020 bekleidet er die wichtige Position des Senior Advisors. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem: 

  • Bereitstellung wichtiger strategischer Beratung für das Rechtsteam und die Organisation in Bezug auf potenzielle und laufende Angelegenheiten; 
  • Mentoring jüngerer Anwälte; 
  • Beobachtung der Entwicklungen am Obersten Gerichtshof; und 
  • Beteiligung an juristischer Recherche und Verfassen von Texten zu bedeutenden GLAD-Rechtsprojekten. 

Das Vermächtnis feiern 
Um sicherzustellen, dass Tims Einfluss in der Arbeit und der Gemeinschaft von GLAD Law anerkannt wird, ist die Organisation wie folgt aufgestellt: 

  • Aktualisierung von Stellenbeschreibungen, E-Mail-Signaturen, Pressemitteilungen und des Organigramms, um den neuen Titel widerzuspiegeln. 
  • Die Verwendung des Titels in der Öffentlichkeit, wenn der Tim Stein & Wayne Fette Senior Advisor bei Veranstaltungen, Webinaren und Meetings spricht. 
  • Im Büro wird eine Gedenktafel angebracht, die Zitate des ersten und zukünftiger Amtsinhaber enthält. 
Tim Stein und Wayne Fett im Smoking bei einer formellen Galaveranstaltung

Tim Steins Vermächtnis ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass Geplante Spenden können die Zukunft der Justiz prägen.. Indem Sie GLAD Law in Ihre Nachlassplanung einbeziehen, können Sie sicherstellen, dass Ihre Werte weiterleben und die Rechte von LGBTQ+-Menschen und Menschen mit HIV auch für kommende Generationen schützen. 

Wir laden Sie ein, eine Mitgliedschaft bei GLAD Law in Erwägung zu ziehen. Legacy-Gesellschaft, eine Gemeinschaft von Unterstützern, die sich durch die Benennung von GLAD Law in ihrem Testament oder ihrer Nachlassplanung dauerhaft für die Gleichstellung eingesetzt haben.  

Um mehr zu erfahren, besuchen Sie GLAD Laws Seite zum Thema geplante Spenden,oder kontaktieren Sie unsere stellvertretende Leiterin für Einzelspenden, Jordan Caress-Wheelwright, unter der Nummer 617-778-6725 oder [email protected]. 

Alle Kinder verdienen einen Platz in der Schule, an dem sie sich zugehörig fühlen.

Die gezielte Verfolgung von Transgender-Personen in amerikanischen Institutionen ist erschreckend, aber besonders grausam ist es, junge Menschen in Schulen ins Visier zu nehmen und ihnen in ihren verletzlichsten Jahren Unterstützung und soziale Kontakte zu verweigern.

GLAD Law setzt sich seit jeher dafür ein, dass LGBTQ+-Jugendliche gleichen Zugang zu Bildungschancen haben, einschließlich eines sicheren Lernumfelds und eines Zugehörigkeitsgefühls in der Schule. Ein wichtiger Bereich, in dem dieses Zugehörigkeitsgefühl vielen jungen Transgender-Menschen heutzutage genommen wird, ist der Schulsport.

“Als ich aufs Gymnasium kam, hatte ich wirklich Angst, weil ich nicht wusste, wen ich dort kennenlernen würde und wie es sein würde”, sagt Parker Tirrell, Kläger in unserem Fall. Tirrell und Turmelle gegen Edelblut. “Aber ich hatte eine Fußballmannschaft… Die Möglichkeit zu haben, [in einer Mannschaft zu spielen] und das Gefühl zu haben, dass man das tun darf, hilft Kindern, sich weniger ausgegrenzt zu fühlen.”

Letzten Sommer erzielten wir zugunsten von Parker und ihrer Mitklägerin Iris Turmelle einen Erfolg, der ein Gesetz des Bundesstaates New Hampshire blockierte, das allen Transgender-Mädchen die Teilnahme an Mädchenmannschaften an Mittel- und Oberschulen verbot. Das Gericht befand, das Gesetz diskriminiere aufgrund des Geschlechts und ein generelles Verbot, das alle Transgender-Mädchen unabhängig von ihren Umständen von der Teilnahme ausschließt, gehe weit über die vom Staat angeführte Begründung hinaus, Sicherheit und fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Die unbestrittenen Fakten des Falles zeigten, dass von Parker und Iris keine Gefahr für die Fairness ausgeht und ihre Teilnahme das Verletzungsrisiko für niemanden erhöht.

Parker drückt es so aus: “Meine Teamkollegen, meine Freunde, alle waren immer meiner Meinung und sagten: ‘Wir wollen mit dir Fußball spielen. Wir wollen, dass du in Sicherheit bist, und wir finden, dass du das auch verdienst.’”

Dieses Urteil sicherte Parker und Iris das Recht, sich für ihre Highschool-Teams zu qualifizieren, während das Gerichtsverfahren noch läuft. Im Februar verschärfte die Trump-Regierung dann ihre Maßnahmen gegen junge Transgender-Menschen mit einer Verordnung, die darauf abzielte, alle Transgender-Mädchen landesweit vom Sport auszuschließen. Wir weiteten den Fall von Parker und Iris umgehend aus, um auch diese Verordnung anzufechten.

Unsere Klage ist weiterhin vor dem Bundesgericht in New Hampshire anhängig. Der Oberste Gerichtshof wird unterdessen zwei zusammengefasste Fälle von Schülerinnen und Schülern aus West Virginia und Idaho verhandeln, die – wie Parker und Iris – einfach nur weiterhin mit ihren Freundinnen und Freunden in ihren Mannschaften spielen wollten, denen dies aber aufgrund von Landesgesetzen verwehrt wurde, die allen Transgender-Mädchen die Teilnahme an Schulsport verbieten.

GLAD Law reichte ein ein amicus curiae Schriftsatz in den Fällen, die dem Obersten Gerichtshof vorliegen, West Virginia gegen BPJ Und Little gegen Hecox, Wir argumentieren, dass diese kategorischen Verbote gegen Titel IX verstoßen und aufgrund des Geschlechts diskriminieren. In unserer Stellungnahme legen wir dem Gericht außerdem dar, dass es, falls das eigentliche Ziel eines Bundesstaates darin besteht, faire und sichere Schulsportbedingungen für alle Schüler zu gewährleisten – und nicht die Diskriminierung von Transgender-Mädchen –, alternative Ansätze gibt, die eine Einzelfallprüfung beinhalten und sich in Schulbezirken im ganzen Land seit Jahren bewährt haben.

Der Oberste Gerichtshof wird am 13. Januar mündliche Verhandlungen in den Fällen West Virginia gegen BPJ und Little gegen Hecox abhalten. GLAD Law reichte am 17. November beim National Center for LGBTQ Rights (NCLR) eine Stellungnahme als Sachverständiger ein. Wir waren außerdem an der Koordination der Einreichung von vier weiteren Stellungnahmen beteiligt.

Wir hoffen, dass der Oberste Gerichtshof diese schädlichen und grausamen Verbote aufheben wird, denn jeder junge Mensch braucht die Chance, das Zugehörigkeitsgefühl zu erleben, das mit der Zugehörigkeit zu einem Team einhergeht.

Wie Parker sagt: “Wenn man jünger ist, ist es einfach so schwer, einen Ort der Zugehörigkeit zu finden – und Orte wegzunehmen, an denen man all das einfach vergessen kann, an denen man nicht darüber nachdenken muss, erscheint mir einfach wie eine dystopische Vorstellung.”

Im Mittelpunkt des Pflegefamiliensystems sollten Kinder und Familien stehen.

Hannah Hussey, Rechtsanwältin, mit Polly Crozier, Leiterin der Familienberatung

Die Aufgabe von Pflegefamilienorganisationen muss darin bestehen, den betreuten Kindern Stabilität, Akzeptanz und die Möglichkeit zur Familienzusammenführung zu bieten. Wenn die Interessen von Erwachsenen bei der Aufnahme eines Pflegekindes im Vordergrund stehen, lenkt dies von diesem Kernauftrag ab.

Vor einigen Jahren interviewte ich im Rahmen eines Projekts über die Herausforderungen von LGBTQ+-Jugendlichen im Pflegefamiliensystem eine junge Transperson. Ich erwartete, dass diese junge Erwachsene, die einen Großteil ihres Lebens in Pflegefamilien verbracht hatte, aus eigener Erfahrung zu ein oder zwei der vielen Probleme sprechen könnte, die in meiner Forschung immer wieder auftauchten. Stattdessen berührte sie im Laufe unseres Gesprächs die meisten der zentralen Themen, über die ich gelesen hatte, und noch einige mehr: Häufige Wechsel zwischen Pflegefamilien. Mobbing und Belästigung. Unterbringung in Wohngruppen. Suizidalität. Verweigerung medizinischer Versorgung. Kontakt mit dem Strafrechtssystem. Häusliche Gewalt.

Als ich später als Anwältin für junge Menschen im Pflegefamiliensystem arbeitete, wurde mir klar, dass die Geschichte dieses jungen Menschen kein Einzelfall ist. Nachdem Kinder von ihren Angehörigen getrennt wurden, gelingt es dem Pflegefamiliensystem allzu oft nicht, ihnen Sicherheit und Geborgenheit zu bieten und ihnen eine lebenslange Bindung zu fürsorglichen Erwachsenen zu ermöglichen. Pflegeeltern spielen in diesem System eine Schlüsselrolle. Im Idealfall erlebte ich Pflegeeltern, die bereit waren, die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie standen – Pflegeeltern, die die Bedürfnisse des Kindes in den Vordergrund stellten, sich mit Nachdruck für das Kind einsetzten und flexibel, unterstützend und offen waren. In anderen Fällen sah ich jedoch, wie Kinder in Pflegefamilien misshandelt und aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wurden, wenn Spannungen zwischen den Vorstellungen der Pflegeeltern von ihrem Pflegekind und der Realität des jungen Menschen vor ihnen auftraten.

Die verheerende Realität der schlechten Zukunftsaussichten junger Menschen in Pflegefamilien erfordert tiefgreifende systemische Veränderungen. In Massachusetts und mehreren anderen Bundesstaaten – darunter Vermont, Washington und Oregon – wurden Ressourcen jedoch stattdessen in Rechtsstreitigkeiten um Erwachsene investiert, die eine Pflegeelternlizenz erwerben möchten. In all diesen Staaten weigerten sich Pflegeeltern oder angehende Pflegeeltern, den Lizenzierungsauflagen zuzustimmen, da die Bestimmungen, die die Unterstützung von LGBTQ+-Jugendlichen in ihrer Obhut vorschreiben, mit ihren religiösen Überzeugungen unvereinbar seien. Als der Staat ihnen daraufhin die Lizenz verweigerte, klagten sie.

Auch die Bundesregierung hat sich diesem Trend angeschlossen, und die Behörde für Kinder und Familien hat ein Schreiben versandt. Briefreihe an Staaten, die bereits Maßnahmen ergriffen haben, um sichere Unterbringungen für LGBTQ+-Jugendliche in staatlicher Obhut zu gewährleisten, und werden aufgefordert, ihre Richtlinien zur Pflegeelternlizenzierung zu überprüfen.

Wie das Pflegefamiliensystem funktioniert und warum Familienzusammenführung wichtig ist

Diese Klagen, Briefe und ein Großteil der Medienberichterstattung zu diesem Thema vernachlässigen einen entscheidenden Kontext: Pflegefamilien sollen eigentlich eine vorübergehend Intervention. Jedes Kind hat eine Familie, in die es hineingeboren wurde und zu der es gehört. Jede Fremdunterbringung soll vorübergehend sein, mit dem Ziel, das Kind sicher mit seinen Eltern wiederzuvereinen. Daher haben Pflegeeltern nicht dieselben Rechte wie leibliche Eltern. Tatsächlich haben viele Pflegekinder Eltern, deren elterliche Rechte intakt sind und die um die Wiedervereinigung mit ihren Kindern kämpfen. Es ist unmöglich, die in diesen Klagen aufgeworfenen Fragen wirklich zu verstehen, ohne die problematischen Muster der Familientrennung zu begreifen, aus denen sie entstehen.

In der allgemeinen Vorstellung kommen Kinder oft aufgrund von Misshandlung oder Vernachlässigung in Pflegefamilien. Tatsächlich werden die meisten Kinder aber von Jugendämtern aufgrund von Vernachlässigungsvorwürfen aus ihren Familien genommen. Und was oft als Vernachlässigungsvorwurf erscheint, hat in Wirklichkeit mit Armut zu tun, darunter fehlender sicherer Wohnraum, unzureichende Kinderbetreuung und mangelnde hochwertige Angebote zur Deckung des körperlichen, seelischen und verhaltensbezogenen Gesundheitsbedarfs.

Die Inobhutnahme von Kindern durch den Staat trifft einkommensschwache Familien und Familien mit Migrationshintergrund überproportional häufig. In Massachusetts beispielsweise sind schwarze, lateinamerikanische, indigene und Kinder mit mehreren ethnischen Zugehörigkeiten überproportional häufig unter denjenigen vertreten, die wegen Vernachlässigung in Obhut genommen werden. Diese Daten stehen im Kontext historischer Muster, in denen das Pflegefamiliensystem und seine Vorgängerorganisationen einkommensschwache Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund von ihren Familien trennten. die Entfernung von Tausenden von einheimischen Kindern aus ihren Familien und Gemeinschaften als Instrument der Assimilation.

Als Reaktion darauf haben Experten und Befürworter der Pflegekinderhilfe folgende Prioritäten gesetzt: Familien dabei helfen, zusammenzubleiben, Er setzte sich dafür ein, dass staatliche Ressourcen nicht für die Herausnahme von Kindern, sondern für die Bereitstellung der notwendigen Unterstützung verwendet werden, um die Sicherheit der Kinder zu Hause zu gewährleisten.

In diesem Kontext treten Pflegeeltern in Erscheinung. Ihre Aufgaben sind vielfältig – von der kurzfristigen Betreuung über die mehrjährige Pflege bis hin zur Adoption. Idealerweise übernehmen sie jedoch eine zeitlich begrenzte Übergangslösung, bis die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren können. Unabhängig von der Dauer der Betreuung trägt der Staat eine besondere Verantwortung für die ihm anvertrauten Kinder. Daher müssen Pflegeeltern, die sich bereit erklären, die Betreuung dieser jungen Menschen zu übernehmen, ein aufwendiges Antragsverfahren durchlaufen und verschiedene staatliche Auflagen erfüllen. In einigen Bundesstaaten – wie beispielsweise … Massachusetts – Zu den Lizenzierungsrichtlinien gehören grundlegende Erwartungen an Pflegeeltern, den rassischen, ethnischen, sprachlichen, kulturellen und religiösen Hintergrund eines Kindes sowie dessen sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität zu respektieren und zu unterstützen.  

Warum LGBTQ+-Jugendliche im Pflegefamiliensystem unverhältnismäßig stark benachteiligt werden

Die Klagen der Pflegeeltern und die Schreiben der Bundesbehörden (ganz zu schweigen von einer ähnlichen Bestimmung in Präsident Trumps jüngstem Durchführungsverordnung über Pflegefamilien) Auch der Kontext, vor dem Staaten Richtlinien zum Schutz junger LGBTQ+-Menschen erlassen haben, wird ignoriert. Seit Jahren machen Forschende, Interessenvertreter, Fachkräfte und die Jugendlichen selbst deutlich, dass LGBTQ+-Jugendliche in der Pflegefamilienbetreuung zwar überrepräsentiert, aber unzureichend versorgt sind.

Studien in verschiedenen Ländern und Regionen haben gezeigt, dass LGBTQ+-Jugendliche in Pflegefamilien überproportional vertreten sind. Mehrere Untersuchungen ergaben, dass etwa ein Drittel der betreuten Jugendlichen LGBTQ+ sind. Diese jungen Menschen gelangen aus unterschiedlichen Gründen und auf verschiedenen Wegen in die Pflegefamilienbetreuung. In manchen Fällen führt ein familiärer Konflikt im Zusammenhang mit der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität eines Kindes zum Eingreifen des Jugendamtes. In anderen Fällen werden LGBTQ+-Kinder aus denselben Gründen wie ihre nicht-LGBTQ+-Gleichaltrigen aus ihren Familien genommen. Manche Kinder identifizieren sich bereits bei ihrer Aufnahme in die Pflegefamilie als LGBTQ+, andere entwickeln das Bewusstsein für ihre Identität erst Monate oder Jahre später. Wichtig ist, dass sich nicht alle diese Kinder gegenüber ihren Pflegeeltern oder Sozialarbeitern als LGBTQ+ geoutet haben.

Beobachter warnen schon lange vor einer Krise bei der Unterbringung von LGBTQ+-Jugendlichen in Massachusetts und anderswo. Zum Beispiel, Ein Bericht aus dem Jahr 2021 stellte fest dass die regionalen Büros des Massachusetts Department of Children and Families regelmäßig Schwierigkeiten hatten, Unterbringungsmöglichkeiten für transsexuelle Jugendliche zu finden. Forschungsergebnisse aus anderen Rechtsordnungen hat ähnlich gefunden LGBTQ+-Jugendliche werden häufiger in verschiedenen Einrichtungen untergebracht und leben mit größerer Wahrscheinlichkeit in Wohngemeinschaften. LGBTQ+-Pflegekinder berichten auch von höheren Raten von Misshandlung im Vergleich zu ihren nicht-LGBTQ+-Gleichaltrigen.. Und Pflegefamilien kann ein Vorbote für die Involvierung in das Jugendstrafrecht sein., insbesondere für LGBTQ+-Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Fast alle jungen Menschen in Pflegefamilien haben irgendeine Form von Trauma erlebt, darunter die Trennung von ihren Herkunftsfamilien. Negative Erfahrungen mit erwachsenen Pflegepersonen während der Pflegezeit können dieses Trauma noch verstärken und LGBTQ+-Jugendliche in eine besonders prekäre Lage bringen. Werden die Bedürfnisse junger Menschen nach Unterstützung, Verständnis, Akzeptanz und Sicherheit in ihrer Pflegefamilie nicht erfüllt, kann dies Gefühle der Isolation oder Scham vertiefen oder sogar zum Abbruch der Pflegefamilie führen. Jeder Umzug, bei dem ein junger Mensch seine Pflegefamilie verlassen muss, um in eine neue Pflegefamilie zu gelangen, kann Trauer, Verwirrung und Unsicherheit auslösen. Solche Abbrüche lehren junge Menschen schmerzhafte Lektionen – Lektionen wie, nicht für sich selbst einzustehen, Erwachsenen in ihrem Leben nicht zu vertrauen und sich nicht zu sehr zu binden. Sie gefährden auch die familiären Bindungen zusätzlich, insbesondere wenn ein Wechsel der Pflegefamilie die Trennung von Geschwistern bedeutet, die ebenfalls in Pflegefamilien leben. Und wenn der Staat keine geeignete Pflegefamilie für LGBTQ+-Jugendliche finden kann, verlassen diese möglicherweise ihre Pflegefamilie und suchen sich andere Wohn- und Unterstützungsmöglichkeiten – wodurch sie der Gefahr körperlicher und sexueller Gewalt sowie der Prostitution ausgesetzt sind.

Warum unterstützende Pflegefamilien für die Sicherheit von LGBTQ+-Jugendlichen so wichtig sind

 Diese Herausforderungen unterstreichen, wie wichtig es ist, Bezugspersonen zu finden, die den Bedürfnissen junger Menschen in erster Linie gerecht werden können. Es ist allgemein anerkannt, dass die Akzeptanz innerhalb der Familie ein Schutzfaktor für LGBTQ+-Kinder ist. Wenn Bezugspersonen akzeptierendes Verhalten zeigen, sind LGBTQ+-Jugendliche… weniger wahrscheinlich Bei ihnen ist das Risiko, Selbstmord zu begehen, Drogen zu konsumieren oder über starke Depressionen zu berichten, geringer, und ihr Risiko, an HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten zu erkranken, ist geringer. Akzeptierendes Verhalten Dazu gehört die Unterstützung der LGBTQ+-Identität eines Kindes, auch wenn sich die Betreuungsperson dabei unwohl fühlt, die Unterstützung des Geschlechtsausdrucks eines Kindes und das Eintreten für ein Kind, wenn es aufgrund seiner Identität misshandelt wird.

Dieser letzte Punkt ist besonders wichtig für junge Menschen in Pflegefamilien, denen es oft an umfassender Unterstützung in wichtigen Bereichen wie Bildung und medizinischer Versorgung mangelt. Pflegeeltern, die ihr Pflegekind täglich sehen und mit ihm sprechen, sind prädestiniert, mit Sozialarbeitern, Anwälten, Pädagogen und medizinischem Fachpersonal in Kontakt zu treten, wenn ein LGBTQ+-Kind in der Schule Diskriminierung oder Belästigung erfährt oder keine angemessene medizinische Versorgung erhält.

Nichts davon verlangt von Pflegeeltern Perfektion, noch müssen sie ihre Glaubenstraditionen aufgeben. Im Gegenteil: Sich zu bemühen, die individuellen Bedürfnisse eines jungen Menschen zu verstehen und zu erfüllen, selbst wenn sich Aspekte seiner Identität, seiner Überzeugungen oder seiner Lebenserfahrung unterscheiden, ist ein zentraler Bestandteil der Pflegeelternschaft. Forschung Die Studie zeigt, dass Betreuungspersonen (einschließlich Pflegeeltern) mit Unterstützung ihre Fähigkeiten zur Betreuung von LGBTQ+-Jugendlichen verbessern können. Sie müssen dabei nicht allein handeln. Die Vernetzung von LGBTQ+-Jugendlichen mit Ressourcen wie LGBTQ+-Selbsthilfegruppen oder Mentoring-Programmen bietet konkrete Vorteile.

Den Blick fürs große Ganze bewahren

Für Pflegefamilienorganisationen ist es von entscheidender Bedeutung, den betreuten Kindern Stabilität, Akzeptanz und die Möglichkeit zur Familienzusammenführung zu bieten. Wenn die Interessen der Erwachsenen bei der Aufnahme eines Pflegekindes im Vordergrund stehen, wird diese Kernaufgabe vernachlässigt.

In den letzten Wochen des Jahres 2026 werden Millionen Familien im ganzen Land zusammenkommen, um die Feiertage mit ihren Lieben zu verbringen. Für viel zu viele Kinder in Pflegefamilien wird dies nicht möglich sein. Wir alle können dazu beitragen, Kindern und Familien die notwendige Unterstützung zu gewährleisten, damit sie gemeinsam sicher und gesund aufwachsen können. Angesichts der zunehmenden Ernährungsunsicherheit infolge der jüngsten Weigerung der Bundesregierung, die Lebensmittelhilfe (SNAP) zu finanzieren, der erwarteten drastischen Erhöhungen der Krankenversicherungsprämien und der Bedrohung wichtiger Programme wie Medicaid und Head Start ist das Risiko einer Unterbringung in Pflegefamilien für Familien, die ohnehin schon ums Überleben kämpfen, enorm. Wir rufen alle, die sich für Kinder und Jugendliche in Pflegefamilien engagieren möchten, dazu auf, sich für eine Welt einzusetzen, in der Kinder gar nicht erst in Pflegefamilien kommen müssen.

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